10. Januar 2020 / 13:36 Uhr

Fans wählen Gladbacher Matthias Ginter zum "Nationalspieler des Jahres 2019"

Fans wählen Gladbacher Matthias Ginter zum "Nationalspieler des Jahres 2019"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Matthias Ginter spielt aktuell für Borussia Mönchengladbach.
Matthias Ginter spielt aktuell für Borussia Mönchengladbach. © imago images/Revierfoto
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Matthias Ginter ist von den deutschen Fans zum "Nationalspieler des Jahres 2019" gewählt worden. Wie der DFB mitteilte, setzte sich der Verteidiger in der Abstimmung gegen die beiden Bayern-Stars Serge Gnabry und Joshua Kimmich durch.

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Die Fans haben Matthias Ginter zum "Nationalspieler des Jahres 2019" gewählt. Bei der Abstimmung auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes erhielt der 25 Jahre alte Abwehrspieler des Bundesligisten Borussia Mönchengladbach 37 Prozent (10 099) der insgesamt 27 328 abgegebenen Stimmen. Wie der DFB am Freitag mitteilte, landete Ginter damit klar vor den beiden Nationalspielern des FC Bayern München, Serge Gnabry (28,3 Prozent/7734 Stimmen) und Joshua Kimmich (8,4/2307).

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Ginter: "Riesengroße Ehre für mich"

Mit dem Ausgang der Wahl habe er nicht gerechnet, sagte Ginter im Interview von DFB.de. "Viele andere Spieler haben vergangenes Jahr sehr gut gespielt in der Nationalmannschaft, zum Beispiel Serge Gnabry, Toni Kroos oder Joshua Kimmich. Es freut mich aber natürlich riesig, dass so viele Zuschauer und Fans für mich abgestimmt haben, das ist eine riesengroße Ehre für mich."

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Für Ginter ist es die zweite Auszeichnung binnen zwei Tagen. Zuvor war der Hackentreffer des Weltmeisters von 2014 im EM-Qualifikationsspiel der DFB-Auswahl gegen Weißrussland zum "Tor des Jahres" gekürt worden. Der Treffer sei reine Intuition gewesen, sagte Ginter: "Normalerweise würde ich gar nicht auf den Gedanken kommen, mit der Hacke ein Tor machen zu wollen. Ich habe mich sehr gefreut, weil es mein erstes Länderspieltor war, ausgerechnet in Mönchengladbach. Aber ich musste mir schon auch anhören, dass mir das nicht jeder zugetraut hat."