19. Februar 2019 / 10:08 Uhr

Schreck für Matthias Sammer – Protest-Fans wollten in Eurosport-Studio eindringen

Schreck für Matthias Sammer – Protest-Fans wollten in Eurosport-Studio eindringen

Redaktion Sportbuzzer
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Matthias Sammer (r.) und Jan Henkel moderieren die Bundesliga-Spiele bei <i>Eurosport</i>. 
Matthias Sammer (r.) und Jan Henkel moderieren die Bundesliga-Spiele bei Eurosport © Getty Images/Montage
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Die Proteste gegen Montagsspiele in der Bundesliga richteten sich bei der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund auch direkt gegen Eurosport. Rund um das Spiel gab es zwei Vorfälle am Studio des TV-Senders.

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Die Proteste gegen die Ansetzungen von Montagsspielen haben sich im Rahmen der Partie zwischen dem 1. FC Nürnberg und Borussia Dortmund (0:0) auch unmittelbar gegen den übertragenden TV-Sender Eurosport gerichtet. Wie der Sender bestätigte, haben einige Fans im Stadion versucht, ein Protestbanner am gläsernen Studio zu befestigen. Zudem sei es zu einer Rangelei zwischen Sicherheitskräften und zwei frustrierten Anhängern gekommen. Die Fans hätten versucht, in das Studio einzudringen und die Übertragung mit Moderator Jan Henkel und Experte Matthias Sammer zu stören. Eurosport bezeichnete das Verhalten als „inakzeptabel“ und erstattete Anzeige.

Mehr zur Partie zwischen dem FCN und dem BVB

Der Sender will nun den Austausch mit der DFL suchen, um einen Weg zu finden, derartige Zwischenfälle zu vermeiden. Das nächste Montagsspiel steht bereits in der kommenden Woche an. Dann empfängt RB Leipzig die TSG Hoffenheim. Die Partien am Montagabend gibt es in der Bundesliga seit der Saison 2017/2018. Von den meisten Fans wurden die Ansetzungen von Beginn an kritisch gesehen. Folge: Zur Spielzeit 2021/2022 wird es keine Spiele zu Wochenbeginn mehr geben.

Pressestimmen zum BVB-Remis in Nürnberg

Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der deutschen und englischen Presse zum schwachen Auftritt von Borussia Dortmund beim 1. FC Nürnberg. ©
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Die Fans in Nürnberg konnte diese Entscheidung aber offenbar nicht besänftigen. Mit Bannern und Pfiffen ließen die Nürnberger ihrem Unmut bereits vor dem Anpfiff freien Lauf, während die aktive Fanszene des BVB die Partie von vornherein boykottiert hatte. Auch während des Spiels gingen die Proteste weiter – die gesamte Partie über gab es Pfiffe aus der ganz in Schwarz gehüllten Kurve der Gastgeber. Es sollte jedoch nicht bei den verbalen Protesten bleiben.

Wurfgeschosse sorgen für Spielunterbrechung

Nach knapp 15 Minuten flogen Wurfgeschosse (schwarz bemalte Tennisbälle) in Richtung des Dortmunders Jadon Sancho, die nicht ihm, sondern den Verantwortlichen von DFL und DFB galten. Die Partie wurde unterbrochen. Als in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut Tennisbälle auf das Spielfeld flogen, ließ Schiedsrichter Harm Osmers einen BVB-Eckstoß nicht mehr ausführuen und schickte die Teams in die Kabine.

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