21. Oktober 2018 / 13:50 Uhr

Maurice Malak schießt Notelf von Grün-Weiss Brieselang zum Sieg

Maurice Malak schießt Notelf von Grün-Weiss Brieselang zum Sieg

Axel Eifert
Maurice Malak (l.) erzielte beide Treffer für die Brieselanger beim Auswärtssieg in Blankenfelde-Mahlow.
Maurice Malak (l.) erzielte beide Treffer für die Brieselanger beim Auswärtssieg in Blankenfelde-Mahlow. © Uwe Schindler/Archivbild
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Brandenburgliga: Der 18-jährige Linksfuß markiert beim BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow einen Doppelpack.

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Trotz aller Personalprobleme haben die Brandenburgligakicker von Grün-Weiss Brieselang ihre jüngste Negativserie offenbar recht gut weggesteckt. Mit einer Notelf holte der Oberliga-Absteiger aus dem Havelland am vergangenen Sonnabend auswärts beim Aufsteiger BSC Blankenfelde-Mahlow beim 2:1 (0:0) einschließlich Landespokal den dritten Sieg in Folge und verbesserte sich in der Tabelle mit elf Punkten auf den neunten Platz.

Trainer Patrick Schlüter und sein Assistent Marco John hatten sich ja wegen der vielen Spielerausfälle wegen Verletzungen und Sperren auch auf die Spielberechtigungsliste setzen lassen. Der Notfall trat aber nicht ein, und die Brieselanger brachten die 90 Minuten in Blankenfelde-Mahlow ohne Auswechslungen einigermaßen über die Runde. Einige Akteure kamen bei ihnen aber dennoch auf ungewohnten Positionen zum Einsatz. So spielte Stephan Schimmack, der lange nicht zum Kader der ersten Mannschaft gehörte und zuletzt in der vorigen Saison für die nicht mehr existierende zweite Vertretung aktiv war, auf der rechten Defensivseite. Tom-Melvin Schmidt agierte als Innenverteidiger für Niklas Jordanov, der wegen eines Todesfalles in der Familie fehlte.

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Der Plan von Brieselangs Coach Schlüter, aus einer sicheren Defensive zu agieren, ging auf, weil die Gastgeber aus Blankenfelde-Mahlow von Beginn an versuchten, das Spiel zu machen. „Wir haben hinten gut gestanden und kaum etwas zugelassen. So hatten die Gastgeber lange Zeit keine richtige Torchancen. Wir hatten dagegen schon in Hälfte eins einige gute Möglichkeiten. Allerdings haben wir unsere Angriffe oft recht schlampig ausgespielt und den Ball mehrfach kurz vor dem Strafraum vertändelt“, sagte der Brieselanger Trainer.

Nach einer knappen Stunde gingen die Gäste dann aber verdientermaßen in Führung. Der junge Stürmer Maurice Malak wurde im Strafraum gefoult und den Elfmeter verwandelte der 18-Jährige in souveräner Manier zur 1:0-Führung. Nur fünf Minuten später legten die Brieselanger das 2:0 nach. Nach einem Foul an Kenta Sato zentral kurz vor dem Strafraum schoss erneut Malak den Freistoß aus 19 Metern unhaltbar ins rechte obere Eck. „Leider haben wir danach den Sack trotz zweier guter Möglichkeiten nicht zugemacht und somit ungewollt nochmal für Spannung in der Schlussphase gesorgt“, sagte Schlüter.

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Tom-Melvin Schmidt (l.) im Zweikampf mit Tim Schönfuß. Zur Galerie
Tom-Melvin Schmidt (l.) im Zweikampf mit Tim Schönfuß. © Benjamin Feller
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Denn nach einem von Dennis Blumhagen verursachten Elfmeter erzielten die Gastgeber in der 72. Minute den 1:2-Anschluss. Dann sah auch noch Christian Czeponik allerdings aus Schlüters Sicht unberechtigt bei einem Zweikampf nach weitem Abschlag von Keeper Eike Doht die gelb-rote Karte (78.). Die Brieselanger brachten aber die etwas hektische Schlussphase auch in Unterzahl relativ sicher über die Zeit und sicherten so ihren dritten Saisonsieg. „Am Ende war es aus meiner Sicht ein völlig verdienter Erfolg für uns“, meinte Schlüter nach dem Abpfiff.

Czeponik wird nun allerdings seiner Mannschaft auch noch fehlen, wenn sie in einer Woche beim Spitzenreiter in Werder/Havel antreten muss. Dann ist auch Torjäger Dragan Erkic bei den Brieselangern noch nicht wieder mit dabei, der nach seiner roten Karte im Landespokal beim Landesligisten RSV Eintracht 1949 für zwei Spiele gesperrt wurde. Coach Schlüter hofft dann aber auf die Rückkehr einiger anderer Spieler.

Grün-Weiss Brieselang: Doht, Schimmack, Schmidt, Blumhagen, Glen, Sato, Greinert, Cikaric, Dülek, Czeponik, Malak. Trainer: Patrick Schlüter. Co-Trainer: Marco John, Marcel Kapitzke. Betreuer: Thomas Erbgut.

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