06. September 2022 / 09:11 Uhr

Gladbach-Kapitän Lars Stindl schimpft über Kritik an möglichem Comeback von Max Eberl: "Unterste Schublade"

Gladbach-Kapitän Lars Stindl schimpft über Kritik an möglichem Comeback von Max Eberl: "Unterste Schublade"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gladbachs Lars Stindl spricht über das mögliche Manager-Comeback von Max Eberl.
Gladbachs Lars Stindl spricht über das mögliche Manager-Comeback von Max Eberl. © Getty Images (Montage)
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Kritik an der wohl bevorstehenden Rückkehr von Max Eberl auf die Bundesliga-Bühne sorgt bei Gladbach-Kapitän Lars Stindl für Ärger. Der Ex-Nationalspieler betont, dass man die gesundheitlichen Aspekte bei dem Manager nicht mit Vorbehalten gegen RB Leipzig vermengen dürfe.

Lars Stindl kann Kritik an dem sich anbahnenden Bundesliga-Comeback von Manager Max Eberl nicht verstehen. "Ich freue mich in erster Linie unfassbar, dass Max Eberl wieder ein Thema ist für den Fußball. Das bedeutet, dass es ihm gut geht, dass er eine nicht ganz einfache Phase seines Lebens ganz gut überbrückt hat", sagte der Kapitän von Borussia Mönchengladbach im Podcast "kicker meets DAZN" und betonte, dass jegliche Zweifel an Eberls zwischenzeitlich angeschlagener Gesundheit unangebracht seien.

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"Das ist völliger Quatsch. Das sind einfach Leute, die keine Ahnung von dem Menschen haben. Das ist ja gerade heutzutage die Problematik, was die sozialen Netzwerke betrifft: dass jeder Mensch seine Meinung kundtun darf ohne persönlichen Kontakt, ohne Know-How, ohne Wissen", erklärte Stindl, der mit Eberl bis zu dessen Rückzug im vergangenen Januar über viele Jahre bei den Gladbacher zusammengearbeitet hatte. Dass es dem einstigen Borussen-Sportdirektor wieder besser gehe, sei die für ihn einzig entscheidende Nachricht.

Etwaige Kritik daran, dass es sich bei Eberls möglichem neuen Klub um das bei vielen Fans umstrittene RB Leipzig handeln könnte, sind für Stindl zwar "ein Stück weit nachvollziehbar". Der Ex-Nationalspieler hob aber hervor, dass man dies nicht mit Eberls Gründen, die zu seinem Abschied bei den Gladbachern geführt haben, vermengen dürfe. Dies in Kritik "mit einfließen zu lassen, ist unterste Schublade. Das geht einfach nicht", echauffierte sich Stindl.

Eberl hatte seinen unerwarteten Abgang bei den Rheinländern auf einer emotionalen Pressekonferenz mit Erschöpfung begründet und sich seitdem aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. In den vergangenen Wochen wurde er schließlich vermehrt mit einem Wechsel nach Leipzig in Verbindung gebracht. RB-Boss Oliver Mintzlaff bestätigte das Interesse des Klubs. Da Eberls bis 2026 gültiger Vertrag in Gladbach jedoch nicht aufgelöst wurde, sondern nur ruht, wäre bei einem Engagement des Managers bei den Sachsen eine Ablösesumme fällig. Über deren Höhe gibt es bei den beiden Vereinen offenbar noch unterschiedliche Auffassungen.

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