21. Februar 2021 / 12:48 Uhr

Eberl erneuert Job-Garantie für Gladbach-Trainer Rose – Gespräche mit Nachfolge-Kandidaten bestätigt

Eberl erneuert Job-Garantie für Gladbach-Trainer Rose – Gespräche mit Nachfolge-Kandidaten bestätigt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Eberl hat erneut klargestellt, dass Marco Rose bis Saisonende Gladbach-Trainer bleibt.
Max Eberl hat erneut klargestellt, dass Marco Rose bis Saisonende Gladbach-Trainer bleibt. © Getty Images/IMAGO/Poolfoto (Montage)
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Max Eberl wischt alle Zweifel an einer weiteren Zusammenarbeit mit Trainer Marco Rose erneut beiseite. Der Manager von Borussia Mönchengladbach spricht zudem über die Suche nach einem Nachfolger für den zum BVB wechselnden Coach.

Trotz des Wirbels um den anstehenden Wechsel von Marco Rose zu Borussia Dortmund und inzwischen vier Bundesliga-Spielen ohne Sieg in Serie hat Max Eberl die Job-Garantie für den in Teilen der Fanszene zunehmend umstrittenen Trainer erneuert. "Es gibt momentan keine Situation, in der ich mir vorstellen kann, dass Marco Rose die Saison nicht zu Ende macht", sagte der Manager von Borussia Mönchengladbach am Sonntag bei Sky90. Eberl bat die Anhänger um "Vertrauen" und betonte, dass er den Coach trotz dessen Vertragsausstiegs im kommenden Sommer weiterhin für einen "großartigen Trainer" halte, mit dem der Klub die Ziele in den kommenden Monaten erreichen werde.

Eberl gab allerdings zu, dass sich das Miteinander mit Rose in den vergangenen Tagen "natürlich ein Stück weit anders" als zuvor dargestellt habe. Das Verhältnis sei aber "nicht negativ belegt" und auch zur Mannschaft "intakt". Zuletzt hatte es Spekulationen gegeben, dass es zwischen Team und Trainer zu einem Vertrauensbruch gekommen sei. Eberl wies dies entschieden zurück und betonte, dass sich die Mannschaft nach dem 1:2 am Samstag gegen den Tabellenvorletzten Mainz 05 allenfalls in einer "Ergebnis-Krise" befinden. Zweifel an Rose würden bei ihm selbst dann nicht aufkommen, wenn das knüppelharte Programm der kommenden Tage nicht erfolgreich bewältigt werden würde.

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Am Mittwoch empfängt Gladbach den englischen Premier-League-Spitzenreiter Manchester City zum Achtelfinal-Hinspiel der Champions League. Drei Tage später geht es in der Bundesliga gegen RB Leipzig, bevor am 2. März dann das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Roses künftigen Klub BVB ansteht. Sollte danach die öffentliche Kritik an dem Trainer weiter wachsen, würde der Verein diese "Einschläge" nach Eberls Einschätzung ebenfalls verkraften und an der Zusammenarbeit festhalten. Im "Doppelpass" von Sport1 sagte Eberl über eine etwaige Trennung von Rose im Falle weiterer Misserfolge, er habe "nullkommanull Ansatz", über ein solches Szenario nachzudenken.

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Marsch, Seoane, Kohfeldt und Hütter als Rose-Nachfolger gehandelt

Neben der Moderation der aktuellen Situation arbeitet der Manager offenbar bereits mit Hochdruck daran, eine Nachfolge-Regelung zu finden. "Natürlich" habe er schon Gespräche mit Kandidaten geführt, bestätigte der 47-Jährige: "Ich bin dabei und habe keine Zeit zu verlieren. Wir haben einige super-spannende Kandidaten. Ich werde mich jetzt mit allen unterhalten." Zu konkreten Namen verweigerte Eberl allerdings weiterhin jegliche Stellungnahme. Im Umfeld werden Jesse Marsch (RB Salzburg), Gerardo Seoane (Young Boys Bern), Florian Kohfeldt (Werder Bremen) und Adi Hütter (Eintracht Frankfurt) als mögliche künftige Borussen-Trainer gehandelt.