20. November 2020 / 22:14 Uhr

Sportdirektor Max Eberl: Vorerst kein weiterer Gehaltsverzicht bei Gladbach-Profis

Sportdirektor Max Eberl: Vorerst kein weiterer Gehaltsverzicht bei Gladbach-Profis

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Will mit den Profis von Borussia Mönchengladbach vorerst nicht über einen erneuten Verzicht auf Teile ihres Gehalts sprechen: Sportdirektor Max Eberl.
Will mit den Profis von Borussia Mönchengladbach vorerst nicht über einen erneuten Verzicht auf Teile ihres Gehalts sprechen: Sportdirektor Max Eberl. © imago images/Jan Huebner
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Bei Borussia Mönchengladbach ist ein erneuter teilweiser Gehaltsverzicht des Profikaders derzeit kein Thema. Dies sagte Sportdirektor Max Eberl auf Nachfrage der "Bild". Er deutete jedoch an, dass bei einer erneuten Unterbrechung des Bundesliga-Spielbetriebs Gespräche stattfinden könnten.

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Die Profis von Borussia Mönchengladbach müssen in der Coronavirus-Pandemie vorerst keinen erneuten Verzicht auf Teile ihres Gehalts fürchten. Das stellte Sportdirektor Max Eberl auf Nachfrage der Bild klar. "Das ist ist jetzt kein Thema", betonte Eberl. Die Mannschaft sei während des ersten Lockdowns im März sehr spontan auf den Klub zugekommen und sei sich der Lage bewusst gewesen, führte der Sportchef aus. Die Profis hätten über vier Monate auf einen Teil ihres Salärs verzichtet, damit Mitarbeiter von Borussia ihren Job behalten könnten.

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Eberl deutete an, dass die Qualifikation für die Champions League als Bundesliga-Vierter der vergangenen Saison geholfen habe, die finanziellen Auswirkungen der Pandemie - etwa durch wegen der Geisterspiele ausfallender Zuschauereinnahmen - zu mildern. "Wir haben uns auf dem Transfermarkt entsprechend verhalten - und keinen Spieler gekauft", führte der Funktionär weiter aus. Die beiden Neuzugänge Hannes Wolf (RB Leipzig) und Valentino Lazaro (Inter Mailand) sind jeweils nach Mönchengladbach ausgeliehen.

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Nach Beginn der Pandemie im März war die Bundesliga für fast zwei Monate unterbrochen gewesen. Für den Fall, dass sich Ähnliches wegen der aktuell hohen Infektionszahlen demnächst wiederholt, glaubt Eberl, die Spieler, wegen eines erneuten Gehaltsverzicht wieder kontaktieren zu können. "Sollte in den nächsten Monaten etwas Außergewöhnliches passieren und es noch einmal zu einem kompletten Stopp kommen, dann weiß ich, dass wir wieder mit der Mannschaft reden können", so der Ex-Profi. Borussia-Geschäftsführer Stephan Schippers hatte zuletzt bekundet, für das Geschäftsjahr 2020 mit einem Verlust von 37 Millionen Euro zu rechnen.