19. September 2022 / 16:09 Uhr

Offiziell bestätigt: Max Eberl wird Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig

Offiziell bestätigt: Max Eberl wird Geschäftsführer Sport bei RB Leipzig

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Eberl gehört künftig zu den führenden Köpfen bei RB Leipzig.
Max Eberl gehört künftig zu den führenden Köpfen bei RB Leipzig. © IMAGO/Martin Hoffmann
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Max Eberl kehrt in die Bundesliga zurück und übernimmt den Posten des Geschäftsführers Sport bei RB Leipzig. Dies teilten die Sachsen und Eberls früherer Verein Borussia Mönchengladbach am Montag mit. Eberl wird seine Tätigkeit zum 15. Dezember aufnehmen und erhält einen langfristigen Vertrag.

Die Rückkehr von Max Eberl in die Bundesliga ist perfekt. Rund sieben Monate nach seinem Abgang bei Borussia Mönchengladbach steht der Wechsel des 48-Jährigen als Geschäftsführer Sport zu RB Leipzig fest. Dies gaben beide Vereine am Montag bekannt. Eberl wird seinen neuen Job am 15. Dezember antreten. Er erhält einen langfristigen Vertrag, wie Leipzig mitteilte, ohne die genaue Länge der Laufzeit zu nennen. Die genaue Vorstellung Eberls soll auch erst Mitte Dezember erfolgen.

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Der Manager-Posten bei den Leipzigern war seit dem Wechsel von Markus Krösche zum Bundesliga-Konkurrenten Eintracht Frankfurt seit über einem Jahr unbesetzt. RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff hatte die Aufgaben vornehmlich übernommen und maßgeblich bei der Zusammenstellung des aktuellen Kaders mitgewirkt. Eberl soll nun für Entlastung sorgen und seine in Gladbach erfolgreiche Arbeit auch an neuer Wirkungsstätte fortsetzen. Weil sein Vertrag bei der Borussia nicht aufgelöst worden war, sondern bis zuletzt lediglich ruhte, haben die Gladbacher Anspruch auf eine Ablösesumme. Diese soll laut Medienberichten bei 2,5 Millionen Euro plus möglicher Boni liegen.

Seinen Abschied von den Rheinländern hatte Eberl Ende Januar verkündet und mit gesundheitlichen Erwägungen begründet. Er sei "erschöpft" und "müde", hatte er damals unter Tränen erklärt: "Ich beende etwas, das mein Leben war. Es hat mir sehr viel Freude und Spaß bereitet." Er müsse aber "auf sich und den Menschen achten". Zuvor hatte er dem Verein insgesamt über 22 Jahre zunächst als Spieler, anschließend als Nachwuchskoordinator und ab 2008 als Sportdirektor angehört.