09. Dezember 2022 / 12:04 Uhr

Max Eberl will mit RB Leipzig den "größtmöglichen Erfolg" – Gladbach-Kapitel  "geschlossen"

Max Eberl will mit RB Leipzig den "größtmöglichen Erfolg" – Gladbach-Kapitel  "geschlossen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Eberl wurde am Freitag als neuer Sportvorstand von RB Leipzig vorgestellt.
Max Eberl wurde am Freitag als neuer Sportvorstand von RB Leipzig vorgestellt. © IMAGO/Revierfoto (Montage)
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Mit einem angriffslustigen Auftritt hat Max Eberl seinen Dienst bei RB Leipzig angetreten. Der neue Sport-Geschäftsführer lechzt nach Titeln und macht aus diesem Anspruchsdenken auch kein Geheimnis. Mit seinem Ex-Klub Borussia Mönchengladbach habe er derweil abgeschlossen. 

Max Eberl ist zurück in der Bundesliga – und strotzt vor Tatendrang und Titelhunger. Auf seiner Antritts-Pressekonferenz bei RB Leipzig war dem neuen Sport-Geschäftsführer seine Vorfreude auf die Aufgabe bei "bei einem extrem spannenden Klub" anzumerken. Nach seiner fast einjährigen Auszeit aus dem Fußball-Geschäft habe der ehemalige Gladbach-Manager wieder "sehr viel Energie".

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Aus gesundheitlichen Gründen hatte der 49-Jährige sich zu Jahresbeginn bei Borussia Mönchengladbach zurückgezogen: "Diese elf Monate waren eine großartige Reise, die ich gemacht habe", sagte er am Freitag und berichtete: "Irgendwann war der Punkt gekommen, wo man tot war, wo man müde war. Es war ein Zeitpunkt gewesen, wo ich als Mensch stoppen musste. Ob es Burnout war, ob es Depression war – keine Ahnung." Er habe die freie Zeit genutzt, um "über ein paar Dinge nachzudenken und aufzutanken".

Über seinen früheren Klub wollte Eberl nicht mehr viel reden: "Ich bin der Meinung, dass ich da für mich einen Abschluss gefunden habe. Es war eine großartige Zeit, die ich in Mönchengladbach erleben durfte. Ich habe viel lernen dürfen und ich denke, dass ich auch viel geben konnte. Jetzt habe ich eine neue Aufgabe und will nur noch über die Zukunft reden. Das Kapitel Mönchengladbach ist abgeschlossen. Es geht nach vorne jetzt für mich."

Und mit dem nach vorne gerichteten Blick hat Eberl ambitionierte Ziele ins Auge gefasst – um nicht zu sagen Titel: "Ich bin hierhergekommen, um erfolgreich zu sein und um wirklich was auf den Weg zu bringen." Er strebe "die größtmögliche Erfolge" an, "deswegen bin ich Sportler". Der neue starke Mann in Leipzig machte unmissverständlich klar, wo die Reise mittelfristig hingehen soll: "Natürlich möchte ich irgendwann nicht nur in die Champions League, sondern vielleicht noch mehr feiern können. Natürlich weiß ich, dass wir mit Bayern München einen schier übermächtigen Kontrahenten in der Bundesliga haben" Dennoch sei er da, "um den größtmöglichen Erfolg zu feiern", wie er wiederholt erwähnte: "Das heißt eben irgendwann auch, Titel zu feiern."

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Und auch schon kurzfristig meint Eberl, sich nicht verstecken zu müssen. Er gab sich angriffslustig mit Hinblick auf das im Februar anstehende Champions-League-Achtelfinale gegen Manchester City. "Da würden wir gerne weiterkommen, auch wenn wir wissen, dass wir gegen einen schier übermächtigen Gegner spielen, aber auch diese Spiele müssen erstmal gespielt werden. Und DFB-Pokal ist immer dieser Wettbewerb, wo man natürlich auch Erfolge feiern kann – wie Leipzig ja auch im Sommer festgestellt hat." Es habe ihn "extrem gefreut", dass RB den ersten Titel gefeiert hat. "Und vielleicht kann ich dazu beitragen, dass der zweite gefeiert wird."

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