15. August 2022 / 09:04 Uhr

Flieht Kruse vor der Wolfsburg-Bank? Werder-Boss Fritz: "Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen"

Flieht Kruse vor der Wolfsburg-Bank? Werder-Boss Fritz: "Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bremens Sportlicher Leiter Clemens Fritz hält einen Abschied von Max Kruse aus Wolfsburg für möglich.
Bremens Sportlicher Leiter Clemens Fritz hält einen Abschied von Max Kruse aus Wolfsburg für möglich. © IMAGO/Michael Weber/Christian Schroedter (Montage)
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Max Kruse stand beim VfL Wolfsburg unter Neu-Trainer Niko Kovac noch nicht in der Startelf. Sein früherer Teamkollege Clemens Fritz, mittlerweile Sportlicher Leiter bei Werder Bremen, hält einen Wechsel des Stürmers nicht für ausgeschlossen. 

Verlässt Max Kruse noch in diesem Sommer den Bundesligisten VfL Wolfsburg? Clemens Fritz, Leiter Profifußball und Scouting bei Kruses Ex-Klub Werder Bremen, hält das für durchaus möglich. Er glaube, dass der ehemalige Nationalstürmer mit diesem Gedanken spiele, sagte Fritz bei Sky90 am Sonntag: "Max hat mit seiner Qualität den Anspruch, zu spielen."

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Unter Wolfsburgs neuem Trainer Niko Kovac hat Kruse, der erst im vergangenen Winter von Union Berlin zu den Niedersachsen gewechselt war, seinen Stammplatz vorerst verloren. Auch bei der 0:2-Niederlage am Sonntag bei Rekordmeister Bayern München saß der 34-Jährige in der ersten Hälfte nur auf der Bank. Kovac hatte jedoch schon vor dem ersten Bundesliga-Spiel gegen Bremen erklärt, dass Kruse noch nicht bei 100 Prozent seiner Fitness sei: "Max hatte erst eine Wadenverletzung und war dann krank. Er hat sicherlich noch etwas Nachholbedarf."

Laut Fritz könnte auch das Verhältnis zwischen Kovac und Kruse zu einer Trennung führen. Er glaube, dass das VfL-Trainerteam "die Zügel anzieht" - und dass der als Freigeist bekannte Kruse damit seine Probleme haben könnte: "Er braucht seine lange Leine."

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Eine Rückkehr nach Bremen, wo Kruse zu Beginn seiner Karriere und dann zwischen 2016 und 2019 höchst erfolgreich gespielt hat, schloss Fritz aus: "Wir können seine Qualität gut gebrauchen, sind wirtschaftlich aber auch limitiert."