25. September 2022 / 08:41 Uhr

"Vor Januar geht ja sowieso nix": Max Kruse nennt Comeback-Plan nach Suspendierung beim VfL Wolfsburg

"Vor Januar geht ja sowieso nix": Max Kruse nennt Comeback-Plan nach Suspendierung beim VfL Wolfsburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Kruse ist beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro zum Einsatz gekommen.
Max Kruse ist beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro zum Einsatz gekommen. © IMAGO/Eibner
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Max Kruse möchte nach seiner Suspendierung beim VfL Wolfsburg spätestens im Januar wieder richtig angreifen. Das verriet der Ex-Nationalspieler nach seinem Einsatz beim Abschiedsspiel von Claudio Pizarro.

In diesem Jahr kommt Max Kruse wohl nicht mehr in einem Pflichtspiel zum Einsatz. Nach der Suspendierung beim VfL Wolfsburg läuft es wahrscheinlich nicht auf eine Auflösung des bei den "Wölfen" bis Sommer 2023 gültigen Vertrags hinaus. Der 34 Jahre alte Offensivspieler setzt offenbar auf einen Wechsel in der nächsten Transferperiode, die im Januar 2023 startet. "Ich hoffe, dass ich im Januar einen Verein finde und wieder Fußballspielen darf", sagte der Ex-Nationalspieler im Gespräch mit verschiedenen Medien nach dem Abschiedsspiel von Claudio Pizarro.

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Wolfsburg-Trainer Niko Kovac hatte Kruse vor knapp zwei Wochen suspendiert und öffentlich erklärt, dass er kein Spiel mehr für den Klub bestreiten werde. Selbst am Donnerstag beim Testspiel des VfL gegen Zweitligist Hansa Rostock (0:0) stand Kruse nicht im VfL-Kader. Dafür kickte er ein paar Minuten in Bremen mit seinem Kumpel und Ex-Mitspieler Pizarro. "Es war anstrengend. 60 Minuten habe ich lange nicht mehr gespielt", schmunzelte der 34-Jährige.

Kruse erklärte im Gespräch mit den Journalisten, dass er hofft, dass es mit ihm "im Fußball noch weitergeht". Als Ziel setzt sich der Offensivspieler den Monat Januar, wenn es durch die Öffnung des Transferfensters wieder Wechseloptionen gibt. "Vor Januar geht ja sowieso nix. Es gibt bis dahin sowieso keine großen Möglichkeiten und Alternativen. Daher haben wir noch ein paar Monate Zeit und dann gucken wir mal, was so kommt", sagte Kruse.

Auf die Frage, ob es in der Bundesliga weitergeht oder es eher das Ausland wird, antwortete der 34-Jährige erneut mit: "Mal gucken, was so kommt." Kruse wird schon länger mit einem Wechsel in die amerikanische Major League Soccer (MLS) in Verbindung gebracht, da zum einen sein Sohn dort lebt und er zum anderen in der Vergangenheit lobend über die USA gesprochen hatte. Doch das ist aktuell noch Zukunftsmusik. Er wolle gerne wieder auf dem Platz stehen, Fußball spielen und nicht "traurig durch die Welt laufen". Der suspendierte Wolfsburg-Profi sagte: "Ich kann es nicht rückgängig machen. Wenn ich zum Trainer gehen und betteln würde, würde das auch nichts ändern. Ich versuche zu trainieren, damit ich fit bleibe."

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