21. August 2022 / 21:41 Uhr

Debatte um Max Kruse: Wie es für den Ex-Nationalspieler beim VfL Wolfsburg nun weitergeht

Debatte um Max Kruse: Wie es für den Ex-Nationalspieler beim VfL Wolfsburg nun weitergeht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Debatte um Max Kruse hält den VfL Wolfsburg auf Trab.
Die Debatte um Max Kruse hält den VfL Wolfsburg auf Trab. © IMAGO/Joachim Sielski
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Max Kruse ist beim VfL Wolfsburg weiter das Dauerthema. Der Joker wider Willen ist mit seiner Rolle unzufrieden, Trainer Niko Kovac tut sich schwer, die Situation zu moderieren. Nun schaltet sich Geschäftsführer Jörg Schmadtke ein.

Die Debatte um die Reservistenrolle von Max Kruse hält den VfL Wolfsburg weiter auf Trab. Auch am Samstag beim 0:0 gegen Aufsteiger Schalke 04 kam der Ex-Nationalspieler, der im vergangenen Januar noch als Führungsspieler von Union Berlin verpflichtet worden war und diese Aufgabe mit sieben Toren in der Bundesliga-Rückrunde auch ausfüllte, nur von der Bank ins Spiel. 31 Minuten durfte der Stürmer mitwirken, insgesamt bringt er es in den ersten drei Partien der Saison auf 90 Minuten Einsatzzeit. Eine Summe, die Kruse eigener Ansicht nach eigentlich Woche für Woche abspulen müsste. Doch irgendwie scheint es zwischen dem 34-Jährigen und dem neuen Trainer Niko Kovac nicht zu passen.

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Der Coach hatte vor der Partie gegen S04 zunächst deutlich darauf hingewiesen, dass vergangene Meriten beim ihm nichts zählen. Im Anschluss an das Remis gab er dann ein kurioses Sky-Interview, in dem er Fragen nach Kruse auf teils merkwürdige Art und Weise auswich. Wie geht es nun weiter in den Diskussionen um Kruse? Beim VfL gab man sich am Sonntag auch selbstkritisch. "Wir haben es bislang nicht geschafft, mit dem Thema souverän umzugehen", sagte Sport-Geschäftsführer Jörg Schmadtke der Wolfsburger Allgemeinen Zeitung (WAZ+), die wie der SPORTBUZZER zum RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) gehört.

Der Manager will nun als Vermittler auftreten. "Es kann durchaus sein, dass ich mich mit beiden einmal an einen Tisch setze, um miteinander zu reden", meinte Schmadtke. Der Ausgang des Austauschs scheint offen. Zumal Kruse einem Abgang aus Wolfsburg nicht abgeneigt zu sein scheint. Schon vor der Partie gegen Schalke hatte der Angreifer seine Unzufriedenheit über die Joker-Rolle zum Ausdruck gebracht. "Dass ich nicht zufrieden bin mit der Rolle, die ich im Moment habe, ist ganz klar. Ich bin 34, immer noch im guten Fußball-Alter – und es gab noch keine Saison, in der ich wirklich richtig scheiße gespielt habe", sagte Kruse auf seinem Twitch-Kanal.

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