06. August 2020 / 10:38 Uhr

Max Kruse erklärt Werder-Absage: "Wurde hochgepusht" – Union Berlin Favorit auf Transfer

Max Kruse erklärt Werder-Absage: "Wurde hochgepusht" – Union Berlin Favorit auf Transfer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Kruse wechselt nicht zum SV Werder. Der Ex-Nationalspieler hat erklärt, warum.
Max Kruse wechselt nicht zum SV Werder. Der Ex-Nationalspieler hat erklärt, warum. © Getty
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Der SV Werder Bremen muss in der kommenden Saison ohne Max Kruse auskommen. Der 32-Jährige wechselt nicht zurück an die Weser. Seine Absage an den SVW begründete der Ex-Nationalspieler auf Instagram. Laut "Deichstube" ist nun Union Berlin Favorit auf einen Transfer.

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Viele Fans hatten fest mit einer Rückkehr gerechnet - doch Max Kruse wird in der kommenden Saison nicht für Werder Bremen spielen. Am Mittwoch machte SVW-Sportchef Frank Baumann publik, dass der 32-jährige Ex-Kapitän nicht zurück an die Weser wechseln wird, wo er bereits von 2016 bis 2019 aktiv war. Der Angreifer seien "andere Dinge wichtiger als ein gewohntes Umfeld", sagte Baumann. "Er sucht die neue Herausforderung."

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Nun erklärte sich der Spieler selbst auf Instagram - aus dem Urlaub im spanischen Marbella. "Ich habe von Anfang an gesagt, dass ein Wechsel zurück zu Werder eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit hat", sagte Kruse, der zuletzt bei Fenerbahce Istanbul aktiv war, seinen Vertrag bei den Türken jedoch im Frühjahr vorzeitig kündigte. "Das wurde hochgepusht in den vergangenen Wochen, weil bekannt wurde, dass ich Kontakt zu Baumi und Flo (Baumann und Werder-Trainer Florian Kohfeldt, d. Red.) hatte." Zu seinen weiteren Plänen sagte der Ex-Nationalspieler nichts. Er hatte zuvor eine Bundesliga-Rückkehr in Aussicht gestellt.

Wie das Portal Deichstube berichtet, hat Union Berlin die besten Aktien im Werben um Kruse. Der Hauptstadtklub ist auf der Suche nach offensiven Verstärkungen - auch, weil der Verlust von Torjäger Sebastian Andersson droht, der in der vergangenen Saison mit zwölf Treffern Top-Torjäger der Eisernen war und bei diversen Klubs aus der Bundesliga und der Premier League auf dem Zettel stehen soll. Kruse wäre ein variabler Ersatz für den 29-Jährigen und könnte Unions Angriffsbemühungen auch aus einer Rolle als hängende Spitze unterstützen.

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Klar ist eins: zu Werder wird Kruse nicht wechseln. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge sollen die Gespräche indes über den von Kruse genannten Kontakt hinaus gegangen sein. Der SVW soll dem Stürmer demnach einen konkreten Zweijahres-Vertrag plus Option vorgelegt haben. Zu einer Einigung kam es wohl wegen Kruses Planungen nicht. "Max hat erklärt, was für ihn in den nächsten Jahren wichtig ist. Daher wäre es für uns kein großes Thema gewesen", erklärte Baumann am Mittwoch.