18. Juni 2020 / 17:06 Uhr

Max Kruse kündigt Vertrag bei Fenerbahce - juristischer Ärger mit Istanbul-Klub droht

Max Kruse kündigt Vertrag bei Fenerbahce - juristischer Ärger mit Istanbul-Klub droht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Kruse verlässt Fenerbahce Istanbul - und droht mit dem türkischen Hauptstadtklub in einen Rechtsstreit zu geraten.
Max Kruse verlässt Fenerbahce Istanbul - und droht mit dem türkischen Hauptstadtklub in einen Rechtsstreit zu geraten. © imago images/Seskim Photo
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Dem ehemalige Bundesliga-Offensivspieler Max Kruse droht juristischer in der Türkei. Er kündigte seinen Vertrag bei Fenerbahce einseitig auf. Der Klub will nun gegen ihn vorgehen.

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Jetzt droht ein Rechtsstreit! Der türkische Spitzenverein Fenerbahce hat am Donnerstag bekanntgegeben, dass der ehemalige deutsche Nationalspieler Max Kruse seinen Vertrag in Istanbul einseitig aufgekündigt habe. Fenerbahce will gegen die Kündigung vorgehen.

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Laut des derzeitigen Tabellen-Siebten der türkischen Süper Lig habe Kruse aufgrund von fehlenden Zahlungen den Vertrag einseitig aufgekündigt. Fenerbahce stellte dazu in einer Stellungsnahme auf der Homepage fest, dass der Klub keinerlei Schulden gegenüber Kruse habe. "Deshalb ist die Kündigung unfair und unbegründet", teilte Fenerbahce mit.

Kruse wechselte im Sommer 2019 von Bremen zu Fenerbahce

Kruse war erst vor der Saison von Werder Bremen in die Türkei gewechselt. „Ich hätte durchaus die Möglichkeit gehabt, mich für ein Team zu entscheiden, das kommende Saison europäisch spielt. Für mich muss aber mehr stimmen als nur die Gegenwart. Ich habe mir viel Zeit gelassen und auf mein Gefühl gehört“, sagte der langjährige Bundesliga-Profi damals dem Sportmagazin Kicker. Der 31 Jahre alte Offensivspieler reagierte damit auf hämische Kommentare, er habe sich verzockt, weil er nun doch nicht europäisch spiele.

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Neben 1,5 Millionen Euro Handgeld kassiert der Ex-Nationalspieler bei Fenerbahçe laut der türkischen Zeitung Hürriyet pro Jahr 2,5 Millionen Euro. Kurios: Darüber hinaus soll Kruse eine große, dreistöckige Villa in der türkischen Metropole erhalten haben.

Sportlich gesehen lief es für Kruse gut. In 20 Ligaspielen erzielte der ehemalige deutsche Nationalspieler sieben Treffer und bereitete weitere sieben Tore vor. Tabellarisch läuft sein Klub jedoch den Ansprüchen hinterher. Der Traditionsverein hat sieben Punkte Rückstand auf Tabellenführer Galatasaray und liegt nur auf dem siebten Rang.