02. Mai 2022 / 14:02 Uhr

"Der ist krank": Warum Wolfsburg-Profi Max Kruse nicht unter Trainer Felix Magath spielen würde

"Der ist krank": Warum Wolfsburg-Profi Max Kruse nicht unter Trainer Felix Magath spielen würde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Hat sich in seinem Twitch-Livestream zu Felix Magath geäußert: der Wolfsburger Max Kruse.
Hat sich in seinem "Twitch"-Livestream zu Felix Magath geäußert: der Wolfsburger Max Kruse. © IMAGO/Nordphoto/regios24 (Montage)
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Max Kruse, aktueller Spieler des VfL Wolfsburg, ist bekannt dafür, Klartext zu reden. In seinem "Twitch"-Stream am Sonntag wurde der 34-Jährige auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Trainer Felix Magath angesprochen – und nahm kein Blatt vor den Mund.

Max Kruse, der seit seinem Wechsel im Winter zum VfL Wolfsburg bereits sechs Treffer erzielte und einen nicht unerheblichen Anteil am inzwischen fixen Klassenerhalt der "Wölfe" hat, ist bekannt dafür, Klartext zu sprechen und seine eigene Meinung zu vertreten. Das tut er auch auf der Streaming-Plattform Twitch, auf der er regelmäßig live zu sehen ist und mit seinen Fans in den Dialog tritt – wie auch am vergangenen Sonntag. Kurios: Nachdem ihn ein User im Stream aufforderte, in der kommenden Saison unter Trainer Felix Magath, der aktuell mit Hertha BSC um den Klassenerhalt kämpft, zu spielen, holte Kruse verbal aus.

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Der Ex-Nationalspieler, der selbst nie unter dem aktuellen Hertha-Coach spielte, machte deutlich: "Ich gehe überall hin, aber niemals zu Magath." Er habe zwar gehört, der 68-Jährige soll Spielern ab 30 auch "mal eine Pause" gönnen, trotzdem sei er "ein Scheucher". Sein kurzes und knappes Magath-Fazit: "Der ist krank. Medizinbälle, bis die Leute kotzen und so."

In Fußball-Deutschland gilt Magath ohnehin schon seit Jahrzehnten als "harter Hund" und trägt in der Branche nicht umsonst den Spitznamen "Quälix". Zu seiner Zeit beim VfL Wolfsburg ließ er sogar einen Berg auf dem Trainingsgelände entstehen, auf dem die Spieler die ein oder andere knallharte Konditionseinheit erleben durften.

Das möchte Max Kruse in seiner Karriere ganz offenbar nicht mehr. Mit seiner Winter-Rückkehr zu den Wolfsburgern, für die er bereits in der Saison 2015/16 kickte, sorgte er schon im Januar für Aufsehen in der Bundesliga. Auf großes Verständnis bei den Fans stieß sein Transfer angesichts der Tabellenkonstellation nämlich nicht. Während der Hauptstadtklub, bei denen Kruse einer der Schlüsselspieler war, weiterhin für Furore sorgte, steckten die Wolfsburger im Tabellenkeller fest.

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Aus seinen Beweggründen für den Wechsel machte der 34-Jährige aber keinen Hehl: "Ich bin keine 20 mehr, wo ich nur auf die fußballerische Perspektive achte. Ich spiele Fußball bis 35, normale Arbeitgeber arbeiten bis 65. Natürlich komme ich mit meinem Geld aus, aber ich habe nur noch zwei, drei Jahre. Da versucht man, das Beste für sich rauszuholen." Es sei ihm "Latte, wenn man mich Söldner oder Geldgeier nennt".

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