25. Juni 2020 / 13:19 Uhr

Max Kruse sorgt für Aufsehen: Ex-Nationalspieler beim VfB Stuttgart vorgefahren

Max Kruse sorgt für Aufsehen: Ex-Nationalspieler beim VfB Stuttgart vorgefahren

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wechselt Max Kruse zum VfB Stuttgart? Der Offensivspieler sorgte mit einem Video an der VfB-Geschäftsstelle für Aufsehen.
Wechselt Max Kruse zum VfB Stuttgart? Der Offensivspieler sorgte mit einem Video an der VfB-Geschäftsstelle für Aufsehen. © Adam Pretty/Getty Images, Montage
Anzeige

Der ehemalige deutsche Nationalspieler Max Kruse hat am Donnerstag für Aufsehen gesorgt. Der Offensivspieler veröffentlichte ein Video, in dem zu sehen war, dass er beim VfB Stuttgart vorfährt.

Anzeige

Bahnt sich da beim Bundesliga-Aufsteiger ein Transfer an? Ex-Nationalstürmer Max Kruse hat mit einem Besuch beim Noch-Zweitligisten VfB Stuttgart am Donnerstagmittag für Aufsehen gesorgt. Der 32-Jährige verbreitete über die sozialen Netzwerke ein Video, das zeigt, wie er an der Geschäftsstelle der Schwaben in Bad Cannstatt vorfährt.

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Sofort begannen unter den Fans Spekulationen über einen möglichen Wechsel des Angreifers nach Stuttgart. Der VfB wollte sich auf dpa-Nachfrage nicht dazu äußern. Eine Verpflichtung Kruses scheint aber (derzeit) kein Thema zu sein.

Kruse kündigte Vertrag bei Fenerbahce auf

Der langjährige Bundesliga-Stürmer, der unter anderem für Freiburg, Mönchengladbach, Wolfsburg und Bremen spielte, hat kürzlich seinen Vertrag beim türkischen Klub Fenerbahce Istanbul gekündigt und ist diesen Sommer ablösefrei zu haben.

50 ehemalige Spieler des VfB Stuttgart und was aus ihnen wurde

Kevin Kuranyi, Jens Lehmann, Philipp Lahm und Timo Werner - was aus ihnen und viele weiteren Ex-Spielern des VfB Stuttgart wurde, erfahrt Ihr hier! Zur Galerie
Kevin Kuranyi, Jens Lehmann, Philipp Lahm und Timo Werner - was aus ihnen und viele weiteren Ex-Spielern des VfB Stuttgart wurde, erfahrt Ihr hier! ©

Allerdings: Fenerbahce kündigte rechtliche Schritte gegen den ehemaligen deutschen Nationalspieler an. Der Hauptstadverein stellte in einer Stellungsnahme auf der Homepage fest, dass der Klub keinerlei Schulden gegenüber Kruse von vor der Coronavirus-Pandemie habe. Zwar gab der Verein zu, dass die Gehälter für den April und Mai einbehalten wurden, dies sei aber aufgrund der Coronavirus-Pandemie geschehen. Der Klub wollte laut Mitteilung mit Kruse über Gehaltskürzungen reden, der nahm das Gesprächsangebot allerdings nicht an. "Deshalb ist die Kündigung unfair und unbegründet", teilte Fenerbahce mit.

Fenerbahce nennt Kruse "Risiko-Spieler"

Doch damit nicht genug - Fenerbahce warnte auch andere Vereine. "Er wird sich mit einem anderen Klub einigen wollen, aber das wird für ihn und für den aufnehmenden Verein nicht einfach. Eventuell müsste der Verein dann eine Entschädigung zahlen. Kruse ist ab sofort ein Risiko-Spieler. Wir werden dies den Klubs dann auch mitteilen", sagte Fenerbahce-Vorstandsmitglied Alper Pirsen.