10. September 2022 / 18:38 Uhr

Niko Kovac bestätigt Aus für Max Kruse beim VfL Wolfsburg: "Wird auch in Zukunft nicht dabei sein"

Niko Kovac bestätigt Aus für Max Kruse beim VfL Wolfsburg: "Wird auch in Zukunft nicht dabei sein"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Kruse spielt laut Aussage von Trainer Niko Kovac (kleines Bild) nicht mehr für den VfL Wolfsburg.
Max Kruse spielt laut Aussage von Trainer Niko Kovac (kleines Bild) nicht mehr für den VfL Wolfsburg. © IMAGO/Eibner
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Paukenschlag beim VfL Wolfsburg: Ex-Nationalspieler Max Kruse wird nach Aussage von Trainer Niko Kovac kein Spiel mehr für die Niedersachsen absolvieren. Als Gründe nannte der Coach unter anderem, dass sich Kruse seiner Einschätzung nach nicht hundertprozentig mit dem VfL identifizieren würde.

Trainer Niko Kovac ist mit dem VfL Wolfsburg an seiner früheren Wirkungsstätte der Befreiungsschlag gelungen. Den Niedersachsen gelang mit dem 1:0 (0:0) am Samstag bei Eintracht Frankfurt der erste Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga. Vor 49.000 Zuschauern erzielte Maxence Lacroix (60. Minute) das Tor des Tages. Das Thema im Anschluss war aber Max Kruse, der beim VfL nicht im Kader stand.

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Im Anschluss an das Spiel fragte Sky-Reporter Uli Potofski den Wolfsburg-Trainer: "Kann es sein, dass er nächste Woche wieder dabei ist?" Die kurze Kovac-Antwort lautete: "Nein." Dann wurde der Cheftrainer ausführlicher. "Wir verlangen von jedem Spieler eine hundertprozentige Identifikation, Konzentration und den Fokus auf den VfL. Das Gefühl hatten wir nicht mit Max, und von daher war er nicht dabei und wird auch in Zukunft nicht dabei sein."

Potofski fragte aufgrund der Brisanz der Aussagen erneut nach: "Er wird definitiv nicht mehr spielen?" Kovac beantwortete die Frage erneut mit einem "Nein". Auf die nächste Frage, ob ihm das weh tue, sagte der Wolfsburg-Trainer, er sei auf "der einen Seite Mensch, auf der anderen Seite Trainer. Als Trainer habe ich die Verantwortung, der Mannschaft zu helfen. Wir haben keine Impulse von Max gesehen, dass er der Mannschaft helfen kann. Jeder war herzlich eingeladen, es hat nicht geklappt. Der Klub steht über allem, deswegen haben wir gemeinsam die Entscheidung getroffen."

Zwischen Kovac und Kruse schien es bereits seit der Vorbereitung nicht zu passen. In den ersten drei Saisonspielen verzichtete der Ex-Bayern-Trainer in der Startelf auf seinen Routinier und wechselte ihn jeweils nur spät ein. In den vergangenen Wochen spielte der Ex-Nationalspieler und Olympiateilnehmer aber über die vollen 90 Minuten durch. Kruse war erst im vergangenen Winter von Union Berlin verpflichtet worden. Kruses Vertrag beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten läuft noch bis 2023. Am Training darf er weiter teilnehmen.

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