07. Januar 2021 / 10:54 Uhr

Bericht: Max Meyer vor Bundesliga-Rückkehr? 1. FC Köln streckt Fühler nach Ex-Schalke-Profi aus

Bericht: Max Meyer vor Bundesliga-Rückkehr? 1. FC Köln streckt Fühler nach Ex-Schalke-Profi aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Meyer hat bei Crystal Palace keine Zukunft. Der 1. FC Köln soll sich um ihn bemühen.
Max Meyer hat bei Crystal Palace keine Zukunft. Der 1. FC Köln soll sich um ihn bemühen. © Getty
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Bei Crystal Palace steht Max Meyer vor dem Absprung. Im Sommer könnte es ein Bundesliga-Comeback geben. Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" hat der 1. FC Köln den früheren Schalke-Star als potenzielle Verstärkung identifiziert.

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Vor zweieinhalb Jahren verließ Max Meyer seinen Jugendklub FC Schalke 04 im Streit - um die Fußball-Welt zu erobern und eine ganz große Karriere zu starten. Inzwischen ist der 25-Jährige, der von seinem Berater Roger Wittmann im Vertragsstreit mit S04 mit dem Prädikat "Weltklasse" versehen worden war, am Tiefpunkt angekommen. Bei Crystal Palace hat Meyer in dieser Saison noch kein Spiel absolviert, Trainer-Veteran Roy Hodgson hat beim Mittelfeldklub der Premier League keine Verwendung für den kleinen Zentrumsspieler, dessen Vertrag in London am Ende der Saison ausläuft. Nun könnte der 1. FC Köln dem Ex-Nationalspieler eine Exit-Strategie bescheren - mit einer möglichen Rückkehr in die Bundesliga.

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Wie der Kölner Stadt-Anzeiger berichtet, hat Kölns Sportchef Horst Heldt Meyer im Fall eines Klassenerhalts neben dem Wolfsburger und Ex-Kölner Yannick Gerhardt als mögliche Verstärkung für den Sommer auf dem Zettel. Heldt kennt Meyer noch von Schalke und sieht den in Oberhausen geborenen Spieler offenbar wegen der ausbleibenden Ablöse als relativ kostengünstige Alternative. Meyer müsste bei einem Wechsel in die Domstadt allerdings erhebliche Abstriche beim Gehalt machen. Dies soll in London in einer Größenordnung zwischen sieben und zehn Millionen Euro pro Jahr liegen - für Köln in keinem Fall stemmbar.

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Der Sportchef muss im Sommer den Markt noch sorgsamer sondieren als ohnehin schon, denn Köln hat für Neuzugänge im Grunde kein Geld. Dann kehren mit Kingsley Schindler, Tomas Ostrak, Vincent Koziello, Marcel Risse, Lasse Sobiech und Louis Schaub insgesamt sechs aktuell verliehene Profis zurück, die den finanziellen Spielraum beim traditionell klammen Klub weiter verringern.

Meyer-Berater Wittmann vertritt auch Köln-Profis Wolf und Katterbach

Auch sportlich gibt es Unwägbarkeiten: Meyers Qualitäten sind nach lediglich sporadischen Einsätzen in den vergangenen Jahren (lediglich 56 Spiele seit Mitte 2018) zu einer größeren Unbekannten geworden. Für Köln spricht, dass die Konkurrenz im Werben um den variabel einsetzbaren früheren DFB-Profi deutlich überschaubarer sein dürfte als noch vor zweieinhalb Jahren. Heldt kennt zudem Meyers Berater Roger Wittmann, der unter anderem die FC-Profis Marius Wolf und Noah Katterbach vertritt, noch aus (besseren) S04-Zeiten, als Wittmann-Klienten wie Thilo Kehrer, Julian Draxler oder Eric Maxim Choupo-Moting unter Heldt bei den Knappen spielten.