02. Juni 2020 / 19:11 Uhr

Max Meyer: Schaue immer noch fast jedes Schalke-Spiel – Bundesliga-Rückkehr "noch kein Thema"

Max Meyer: Schaue immer noch fast jedes Schalke-Spiel – Bundesliga-Rückkehr "noch kein Thema"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Meyer verließ Schalke 04 im Sommer 2018 und schloss sich Premier League-Klub Crystal Palace an.
Max Meyer verließ Schalke 04 im Sommer 2018 und schloss sich Premier League-Klub Crystal Palace an. © imago images/MB Media Solutions
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Der frühere Schalke-Profi Max Meyer, der vor zwei Jahren nach einem öffentlichen Eklat nach England gewechselt war, verfolgt seinen Ex-Klub noch immer genau. Das verriet der 24-Jährige in einem "Instagram Live" mit ZDF-Moderator Jochen Breyer.

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Zwei Jahre sind seit seinem kontroversen Abschied vergangen - doch Max Meyer beschäftigt sich noch immer regelmäßig und intensiv mit dem FC Schalke 04. Er verfolge noch regelmäßig die Bundesliga, erklärte der Profi von Premier-League-Klub Crystal Palace in einem Facebook Live mit ZDF-Moderator und SPORTBUZZER-Kolumnist Jochen Breyer. Statt der Konferenz würde er aber stets die Einzelspiele der Schalker schauen. "Ich fiebere noch sehr mit. Ich habe in den letzten zwei Jahren vielleicht zwei, drei Spiele verpasst, weil wir parallel gespielt haben. Sonst schaue ich mir 90 Minuten Schalke an", erklärte der 24-Jährige.

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E verfolge trotz seines Abgangs im Sommer 2018 weiterhin genau, was in Deutschland passiert. "Ich bin immer auf dem neuesten Stand. Ich gucke eigentlich jeden Samstag Bundesliga." Zur aktuellen Krise der Schalker, die seit elf Spieltagen auf einen Sieg warten, sagte er: "Es gibt immer Höhen und Tiefen im Fußball. Ich habe sechs, sieben Jahre bei den Profis gespielt und bei uns lief auch nicht immer alles glatt." Schalke sei jedoch "ein Klub mit einer großen Wucht und viel Power".

Max Meyer: Weiterhin eine "tiefe Verbindung" zu Schalke 04

Er habe weiterhin eine "tiefe Verbindung zu dem Klub, bei dem ich neun Jahre gespielt habe", betonte Meyer, der sich nach der Corona-Krise mit Palace zurzeit auf den Restart der Premier League vorbereitet, der für den 17. Juni vorgesehen ist. Den ablösefreien Abschied vor zwei Jahren, bei dem es zum Eklat zwischen Meyer, seinem Berater Roger Wittmann -und der damaligen Sportlichen Leitung der Schalker um Christian Heidel kam, bereue er nicht. Wittmann hatte für Aufsehen gesorgt, weil er Meyer laut Heidel in den Vertragsverhandlungen als "Weltklasse-Spieler" bezeichnet haben soll.

Eine Bundesliga-Rückkehr - vielleicht gar zu Schalke, sei für ihn nach zwei Jahren in London aktuell kein Thema. "Ich fühle mich hier wohl und habe noch ein Jahr Vertrag. Wie es jetzt aussieht, werde ich meinen Vertrag erfüllen. Ich habe keinen Gedanken verschwendet, dass ich im Sommer wechseln würde." Der Wechsel nach England sei für ihn "ein großer Schritt" gewesen.

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Restart der Bundesliga für Meyer "gewöhnungsbedürftig"

Den Restart der Bundesliga ohne Zuschauer bezeichnete Meyer als "gewöhnungsbedürftig" und "komisch"; man habe das Gefühl, es würde sich um ein Trainingsspiel handeln. Dennoch fiebert Meyer dem Wiederbeginn der Premier League entgegen. "Es wird wieder Zeit, dass es losgeht." Das Training in der Pause sei er "sehr ernst angegangen", sagte der 24-Jährige, der in den zwei Jahren bei Crystal Palace bisher 51 Mal zum Einsatz kam und zwei Tore schoss: "Ich habe die Zeit genutzt, körperlich besser zu werden und noch fitter als vorher zurückzukommen." Außerdem habe er an seinen Englischkenntnissen gearbeitet.

Zum kontrovers diskutierten Video seines Vaters Achim, das in der vergangenen Woche auf Twitter kursiert war, wollte Meyer nichts sagen. Meyer senior war im Luxus-Auto durch Gelsenkirchen gefahren und hatte gegen Schalke 04 geledert. "Besser geht nicht, Männer. Durch die verbotene Stadt. Gelsenkirchen. Ab zum Steuerberater. Schön mit de(m) bezahlte(n) Lambo(rghini) vom Pleiteklub. Herrlich", sagte er in die Kamera.

Sein Sohn hatte den 18-sekündigen Clip scharf verurteilt: "Ich bin zutiefst schockiert über dieses Video. Das passt nicht in diese Zeit, das passt nicht in diese Welt, das passt in gar keine Zeit", schrieb er bei Instagram.