16. März 2019 / 07:52 Uhr

Max Meyer erklärt: So lief der Transfer von Schalke 04 zu Crystal Palace

Max Meyer erklärt: So lief der Transfer von Schalke 04 zu Crystal Palace

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der ehemalige Schalker Max Meyer hat sich über seinen Wechsel zu Crystal Palace geäußert. 
Der ehemalige Schalker Max Meyer hat sich über seinen Wechsel zu Crystal Palace geäußert.  © imago/Sportimage
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Sein ablösefreier Sommer-Wechsel sorgte für großen Wirbel: Seit Beginn dieser Saison steht Ex-Nationalspieler Max Meyer beim Londoner Klub Crystal Palace unter Vertrag. Jetzt hat sich der 23-Jährige über seinen Transfer vom FC Schalke auf die Insel geäußert.

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Jetzt spricht Max Meyer: Der Wechsel des 23 Jahre alten Mittelfeld-Talents des FC Schalke 04 zu Premier-League-Klub sorgte im Sommer beim Revierklub für Ärger. Meyer hatte S04 am Ende der vorigen Saison ablösefrei und im offenen Streit mit dem damaligen Manager Christian Heidel verlassen. Jetzt hat sich der deutsche Ex-Nationalspieler über seinen Transfer nach London geäußert. Erst eine Woche vor Vertragsunterschrift habe er das erste Mal mit dem Klub gesprochen: "Es ist alles ganz schnell gegangen", sagte Meyer. "Mein Berater hat mir gesagt, dass Crystal Palace Interesse hat. Dann bin ich nach London geflogen und habe den Manager getroffen. Drei Tage später habe ich unterschrieben."

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Ex-Schalker Meyer hatte Anpassungsprobleme bei Crystal Palace

Der Deutsche wurde vor seinem England-Wechsel auch mit Klubs aus der Bundesliga wie Hertha BSC oder die TSG 1899 Hoffenheim in Verbindung gebracht. Der ehemalige Gelsenkirchener hatte in England kurze Anpassungsprobleme, wie er verriet: "Es war schwierig für mich. Ich habe mein Zuhause und den Klub, für den ich neun Jahre gespielt habe, verlassen", so Meyer. "Zudem habe ich nicht so gut Englisch gesprochen." Mittlerweile gefalle es ihm aber: "Ich fühle mich gut hier. Ich mag London und ich mag den Verein."

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Und auch den englischen Spielstil mag Meyer, der laut Daily Mail umgerechnet rund 190.000 Euro pro Woche kassieren soll: "Der Fußball ist schneller hier. Man spielt immer nach vorne, egal ob man vorne oder hinten liegt. Das ist gut für mein Spiel." In 29 Pflichtspielen kam Meyer bisher für die Londoner zum Einsatz, erzielte zwei Treffer und gab drei Vorlagen. Allerdings gehört er nicht immer der Startformation von Trainer Roy Hodgson an.

Meyer verließ Schalke 04 im Streit

Beim FC Schalke wurde Meyer knapp zwei Wochen vor dem Ende der vergangenen Bundesliga-Spielzeit von der Klubführung freigestellt, nachdem er Mobbing-Vorwürfe erhoben hatte. Zuvor hatte er mehrere Angebote zur Vertragsverlängerung abgelehnt.

Heidel und Meyers Berater Roger Wittmann lieferten sich im vergangenen Frühling einen Privatkrieg um die Zukunft des Eigengewächses. Wittmann bezeichnete Meyer laut Heidel dabei als "Weltklassespieler", der Berater sprach dem damaligen S04-Boss pauschal die Fußballkenntnis ab. Meyer wurde von Schalke offiziell nicht verabschiedet. Zuletzt machte Meyer mit einem kontroversen Instagram-Post über den Ex-Manager auf sich aufmerksam.

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