04. November 2019 / 07:52 Uhr

Betrugsvorwürfe gegen Ferrari: Max Verstappen attackiert Vettel-Team scharf

Betrugsvorwürfe gegen Ferrari: Max Verstappen attackiert Vettel-Team scharf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sebastian Vettel und Ferrari zeigten beim Rennen in den USA eine überraschend schwache Leistung. Für Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist die Ursache klar.
Sebastian Vettel und Ferrari zeigten beim Rennen in den USA eine überraschend schwache Leistung. Für Red-Bull-Pilot Max Verstappen ist die Ursache klar. © imago images/HochZwei
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Ferrari hat beim Formel-1-Rennen in Austin einen heftigen Einbruch erlebt. Während Sebastian Vettel früh zurückfiel und dann ausschied, spielte Teamkollege Charles Leclerc bei der Vergabe der Spitzenplätze überraschend keine Rolle. Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hat nach Betrugsvorwürfen gegen das Team geätzt.

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Sebastian Vettels Formel-1-Rennstall Ferrari hat sich gegen Betrugsvorwürfe der Konkurrenz gewehrt. „Ich habe diese Kommentare gehört. Sie sind sehr enttäuschend“, sagte Teamchef Mattia Binotto nach dem Großen Preis der USA am Sonntag im texanischen Austin, den Mercedes dominierte: „Diese Kommentare sind völlig falsch, sie sind nicht gut für den Sport, und jeder sollte etwas vorsichtiger sein.“

Red-Bull-Fahrer Max Verstappen hatte die Scuderia in einem Interview des niederländischen TV-Senders Ziggo nach dem Rennen attackiert und gesagt: „Das bekommst du, wenn du aufhören musst zu schummeln.“ Damit spielte der 22-Jährige auf Spekulationen an, dass Ferrari beim Einspritzen des Benzins in den Motor einen Trick verwendet und eine Lücke in den Regeln ausnutzt. Binotto bestritt einen solchen Vorgang, der der Scuderia zu mehr Motorenleistung verholfen haben soll.

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Mercedes-Teamchef Toto Wolff rätselt

Im Fahrerlager fiel auf, dass die Ferrari-Wagen im Gegensatz zu den Vorwochen auf den Geraden deutlich langsamer unterwegs waren und beim Topspeed nicht einmal unter den besten zehn rangierten. „Wir haben uns die Daten angesehen. Ihre Höchstgeschwindigkeit sieht ganz anders aus als bei den letzten Rennen“, sagte auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Woran das wirklich liege, könne er aber nicht konkret sagen.

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Binotto wollte von fehlender Geschwindigkeit nichts wissen. Vor dem Rennen in Austin sei technisch auch nichts an den Motoren verändert worden. „Wir waren Samstag nah dran an der Pole Position. Unsere Leistung hat gezeigt, dass wir weiterhin schnell sind“, sagte der Italiener.

Die Performance der Italiener enttäuschte allerdings auf ganzer Linie. Charles Leclerc konnte als Renn-Vierter aber nicht mit der Spitze mithalten. Vettel schied aufgrund eines Defekts früh aus, nachdem er über fehlende Leistung geklagt hatte. Der Heppenheimer fiel auf der Strecke sogar hinter Lando Norris (McLaren) und Daniel Ricciardo (Renault) zurück und konnte mit ihren deutlich unterlegenen Autos kaum mithalten.

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