06. Dezember 2021 / 06:44 Uhr

Nach Kollision mit Hamilton: Zehn-Sekunden-Strafe für Verstappen – Ausgangslage bleibt unverändert

Nach Kollision mit Hamilton: Zehn-Sekunden-Strafe für Verstappen – Ausgangslage bleibt unverändert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nach seiner Kollision mit Lewis Hamilton in Saudi-Arabien wurde Max Verstappen mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt, die auf die Platzierung jedoch keinen Einfluss hatte.
Nach seiner Kollision mit Lewis Hamilton in Saudi-Arabien wurde Max Verstappen mit einer Zehn-Sekunden-Strafe belegt, die auf die Platzierung jedoch keinen Einfluss hatte. © IMAGO / Motorsport Images / PanoramiC (Montage)
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Max Verstappen hat nach seinem Zusammenstoß mit Lewis Hamilton beim Chaos-Rennen in Saudi-Arabien nachträglich eine Zehn-Sekunden-Strafe sowie zwei Strafpunkte auf seine Superlizenz erhalten. Die sportliche Ausgangslage vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi bleibt allerdings unverändert.

Das kontroverse Chaos-Rennen in Saudi-Arabien hat für Max Verstappen ein Nachspiel gehabt. Der Red-Bull-Pilot erhielt für eine Kollision mit dem späteren Rennsieger Lewis Hamilton im Mercedes nachträglich eine Zehn-Sekunden-Strafe. Er habe auf eine Art gebremst, die zum Zusammenstoß geführt habe, teilten die Stewards am Sonntag mit.

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Da Verstappen als Zweiter aber rund 16 Sekunden vor dem Dritten Valtteri Bottas im zweiten Mercedes lag, änderte das an seiner Platzierung nichts. Verstappen hatte schon während des Grand Prix in Dschidda eine Fünf-Sekunden-Strafe bekommen. Der 24-Jährige wurde außerdem mit zwei Strafpunkten auf seine Superlizenz belegt, die für ihn jedoch keine sportlichen Auswirkungen haben. Erst ab zwölf Strafpunkten pro Saison droht eine Sperre, Verstappen steht aktuell bei sieben Punkten. Mit Blick auf die Fahrerwertung gehen die Kontrahenten Verstappen und Hamilton weiterhin punktgleich (369,5) in das Saisonfinale.

Mercedes-Sportchef Wolff: "Ich glaube, es wird nicht eskalieren"

Derweil rechnet Mercedes-Teamchef Toto Wolff trotz der Ereignisse nicht mit einem finalen Crash im Formel-1-Gipfel von Abu Dhabi. „Ich glaube, es wird nicht eskalieren“, meinte der Österreicher nach dem chaotischen Premieren-Grand-Prix in Saudi-Arabien. „Das waren heute so viele Warnschüsse für alle Beteiligten, dass es sauber abgehen wird und sauber abgehen muss. Es kann sich niemand leisten, mit einem Ergebnis dazustehen, das nicht auf der Strecke ausgefahren worden ist.“


Sollten Verstappen und Hamilton im letzten Rennen des Jahres ausfallen, wäre der 24-Jährige aus den Niederlanden erstmals Weltmeister, weil er in dieser Saison einen Grand Prix mehr (9:8) gewonnen hat als der siebenmalige Titelträger.

In Runde 38 auf dem neuen Straßenkurs in Dschidda war Mercedes-Fahrer Hamilton am Sonntag in Verstappens Red-Bull-Heck gerast. Der Engländer warf dem Niederländer vor, abrupt verlangsamt zu haben. Trotz beschädigten Frontflügels gewann Hamilton das vorletzte Saisonrennen noch vor seinem Rivalen. Dadurch reisen die beiden Piloten punktgleich nach Abu Dhabi. „Wir wollen einfach eine saubere Weltmeisterschaft, möge der beste Mann gewinnen. Wenn es am Ende Max ist, dann habe ich damit kein Problem. Aber es muss einfach ein faires Rennen sein“, sagte Wolff.