05. März 2022 / 20:47 Uhr

"Schon mega": Bochum-Profi Maxim Leitsch nach Tor-Premiere gegen Fürth bewegt

"Schon mega": Bochum-Profi Maxim Leitsch nach Tor-Premiere gegen Fürth bewegt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Maxim Leitsch ließ sich nach seinem Treffer gegen die SpVgg Greuther Fürth von den Fans des VfL Bochum feiern.
Maxim Leitsch ließ sich nach seinem Treffer gegen die SpVgg Greuther Fürth von den Fans des VfL Bochum feiern. © IMAGO/Christopher Neundorf/Kirchner-Media
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Beim Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale war Maxim Leitsch noch ein entscheidender Fehler unterlaufen. Nur drei Tage später war der 23-Jährige im Bundesliga-Spiel gegen die SpVgg Greuther Fürth dank seines ersten Bundesliga-Tores der gefeierte Mann.

Maxim Leitsch zog sich sein Trikot aus und schenkte es lächelnd einem Bochumer Fan in der Kurve. Mit lauten Sprechchören feierten die VfL-Anhänger den Torschützen nach seinem ersten Bundesligatreffer. Der Pokal-Unglücksrabe war beim 2:1 (1:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth der meist umjubelte Mann im Ruhrstadion. „Dass ich jetzt ausgerechnet ein Spiel nach dem Fehler mein erstes Bundesligator mache, ist schon mega“, sagte der 23-Jährige im TV-Sender Sky und zeigte ein Plakat, das er vom Fan für sein Trikot bekommen hatte. „Dafür werde ich schon einen Platz finden. Das ist ein nettes Andenken an das Spiel“, sagte er.

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Mit seinem Treffer zum 1:0 in der 35. Minute hatte er entscheidenden Anteil am verdienten Erfolg der Bochumer im Aufsteigerduell. Drei Tage zuvor hatte der Verteidiger beim bitteren Aus im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den SC Freiburg noch kurz vor dem Ende der Verlängerung den entscheidenden Fehler gemacht.

Bochum-Fans singen "Nie mehr zweite Liga"

Nach seinem Tor und dem zweiten Bochumer Treffer durch Kapitän Anthony Losilla (71.) war den meisten der 19 800 Zuschauer nach Stadion-Party. „Nie mehr zweite Liga“, sangen die Fans - und es ist ziemlich wahrscheinlich, dass sie zumindest mit Blick auf die kommende Saison recht behalten. Durch den Sieg machte der VfL einen „sehr wichtigen Schritt“ in Richtung Klassenerhalt, wie es Leitsch formulierte. 32 Punkte hat der VfL nun schon. Der Vorsprung auf den Regelationsplatz beträgt neun Zähler.

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Bei Fürth wird die Hoffnung auf ein weiteres Jahr in der Fußball-Bundesliga dagegen immer geringer. Mit nur 14 Punkten sind die Franken abgeschlagenes Schlusslicht. Der einzige Treffer für Fürth war bezeichnenderweise ein Eigentor von Bochums Verteidiger Armel Bella Kotchap (64.).

„Wir kennen keinen anderen Schuldigen - nur uns selber“, sagte Kapitän Branimir Hrgota selbstkritisch. „Die Leistung in der ersten Halbzeit war zu wenig für uns. Es hat uns ein bisschen Energie gefehlt, ich weiß auch nicht warum.“ Trainer Stefan Leitl sagte: „Wir sind sehr enttäuscht. Zum einen aufgrund der Niederlage, zum anderen, weil wir heute nicht an die Leistung anknüpfen konnten aus den vergangenen Wochen.“