03. Dezember 2021 / 14:50 Uhr

"Wir bedauern das sehr": Maximal 750 Zuschauer bei Bundesliga-Spielen von Stuttgart und Hoffenheim

"Wir bedauern das sehr": Maximal 750 Zuschauer bei Bundesliga-Spielen von Stuttgart und Hoffenheim

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei den Spielen des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim bleiben die Stadien zunächst nahezu leer.
Bei den Spielen des VfB Stuttgart und der TSG Hoffenheim bleiben die Stadien zunächst nahezu leer. © IMAGO/Sportfoto Rudel/Michael Weber (Montage)
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Der VfB Stuttgart und die TSG Hoffenheim müssen am kommenden Spieltag vor nahezu leeren Zuschauer-Rängen spielen. Für die Landesregierung Baden-Württemberg ist dies die Konsequenz aus der bedrohlichen Corona-Lage.

Die Bundesliga-Klubs VfB Stuttgart und TSG 1899 Hoffenheim müssen ihre Heimspiele an diesem Wochenende vor fast leeren Rängen austragen. Die Landesregierung Baden-Württemberg plant wegen der bedrohlichen Corona-Lage drastische Zuschauereinschränkungen, die von diesem Samstag an in Kraft treten sollen. Demnach sind vorerst nur noch 750 Besucher bei Fußballspielen zugelassen. Für die Profiklubs im Land bedeutet dies faktisch eine Rückkehr zu Geisterspielen.

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"Die Situation stellt uns ebenso wie den gesamten organisierten Sport vor fast unlösbare Herausforderungen", sagte Stuttgarts Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger am Freitag. "Aber wir sind Sportler. Deshalb kämpfen wir weiter, sowohl auf dem Platz als auch darum, dass wir mit unseren bewährten Infektionsschutzkonzepten unter 2G-Bedingungen baldmöglichst unsere Fans zurück ins Stadion bekommen." Der VfB empfängt am Sonntag Hertha BSC.

Eine ähnliche Reaktion gab es aus Hoffenheim, wo bereits am Samstag Eintracht Frankfurt gastiert. "Wir bedauern dies sehr", sagte TSG-Geschäftsführer Frank Briel. "Natürlich hätten wir uns gewünscht und auch zugetraut, mit Hilfe unseres etablierten strengen Hygienekonzeptes zumindest einen deutlich kapazitätsbeschränkten Spielbetrieb durchführen zu dürfen."