28. August 2019 / 18:12 Uhr

Ihr habt gewählt: Ramlingens Maximilian König ist Euer Held der Woche!

Ihr habt gewählt: Ramlingens Maximilian König ist Euer Held der Woche!

Ulrich Bock
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Maximilian König vom SV Ramlingen/Ehlershausen ist von den SPORTBUZZER-Usern zu Hannovers Held der Woche gewählt.
Maximilian König vom SV Ramlingen/Ehlershausen ist von den SPORTBUZZER-Usern zu Hannovers Held der Woche gewählt. © Thomas Bork
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Er kam, sah und siegte: Maximilian König wurde im Landesliga-Spiel des SV Ramlingen/Ehlershausen beim SV Bavenstedt im zweiten Durchgang eingewechselt - und zum Matchwinner. Aus knapp 40 Metern (!) drosch er einen Freistoß zum späten 1:0-Siegtreffer in die Maschen.

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Freitagabend, Topspiel in der Landesliga zwischen dem SV Bavenstedt und SV Ramlingen/Ehlershausen. Es läuft die 87. Minute, es steht 0:0 und es gibt einen Freistoß aus knapp 40 Metern zentraler Position für die Gäste. Maximilian König legt sich das Leder zurecht, denkt darüber nach, den Ball hoch in Strafraum zu chippen. "Trau dich", rufen ihm die Verantwortlichen von der Bank aus zu. Und der 27-Jährige traut sich, holt noch einmal tief Luft, läuft an, zieht ab, der Ball flattert, titscht vor der Linie noch einmal auf und schlägt rechts unten ein.

"Zirkeln ist weniger mein Ding"

Mit diesem späten Treffer hat König die Partie zugunsten seines Teams entschieden. Logisch, dass er gern daran zurückdenkt. "Das war schon ein richtig schöner Moment, wie wir dann gejubelt haben." Auch wenn er erst wenige Minuten zuvor eingewechselt worden war, gab es offenkundig keine Zweifel daran, dass König sich diesen Freistoß nehmen würde. "Kein anderer ist zum Ball gegangen. Ich habe auch einen recht guten Schuss. Zirkeln ist zugegebenermaßen weniger mein Ding, ein paar Freistoßtore habe ich aber schon gemacht."

Für seine wunderbares wie wichtiges Tor ist König von Euch zum Helden der Woche gekürt worden. Der 29,6 Prozent aller Stimmen entfielen auf den Ramlinger, dessen Aufgabe es in einem hektischen, vom Kampf geprägten Spiel es war, "das Ganze noch einmal ein bisschen anzukurbeln".

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König spielt mittlerweile in seiner vierten Saison beim RSE, zuvor war er für seinen Heimatverein TuS Garbsen am Ball. Ausgebildet worden ist er auch bei Hannover 96 (drei Jahre lang) und beim TSV Havelse (zwei Jahre lang). Ein Wandervogel ist der 27-Jährige nicht, "ich bin eher ein bodenständiger Typ. Wenn ich mich im Verein und Team wohlfühle, dann bleibe ich auch." Der SV Ramlingen/Ehlershausen sei auch eine "richtig gute Adresse".

Schussstärke als Waffe

Und was sagt der Trainer über Maximilian König: "Er ist sowohl auf der Innenverteidigerposition als auch auf der Sechs einzusetzen. Ein sehr zweikampf- und kopfballstarker Spieler mit einem top rechten Fuß. Extrem schussstark, was er ja auch gegen Bavenstedt gezeigt hat. Es macht Spaß, mit ihm zu arbeiten, und ich bin froh, dass Max Bestandteil unserer Mannschaft ist", lobt Philipp Gasde.

König, der seine größten Defizite in der Geschwindigkeit auf den ersten Metern und der Handlungsschnelligkeit sieht, sieht sich eher in der Abwehrzentrale, "aber Hauptsache ist es zu spielen". Er stelle sich dort in den Dienst der Mannschaft, wo der Trainer ihn aufstelle, um seinen Teil dazu beizutragen, dass der RSE unter die ersten drei kommt. "Der Wunsch ist es natürlich immer aufzusteigen." Mal schauen, ob er dazu mit weiteren Distanzknallern, gern auch kurz vor Schluss, beitragen kann...

Das sind die Helden der Woche aus der Region Hannover in der Saison 2019/20

Zum Saisonauftakt in der Bezirksliga 2 erlebte <b>Marius Fennel</b> mit der SG Blaues Wunder ein Wechselbad der Gefühl. Erst lief gegen Iraklis Hellas fast nichts zusammen, dann wendete der 29-Jährige mit zwei Treffern das Blatt. Doch in der Nachspielzeit gab es noch den Ausgleich. Die beiden Tore - per Direktabnahme aus 20 Metern und nervenstark vom Punkt - und 40,6 Prozent der Stimmen machten ihn zum ersten Held der Woche der Spielzeit 2019/20. Zur Galerie
Zum Saisonauftakt in der Bezirksliga 2 erlebte Marius Fennel mit der SG Blaues Wunder ein Wechselbad der Gefühl. Erst lief gegen Iraklis Hellas fast nichts zusammen, dann wendete der 29-Jährige mit zwei Treffern das Blatt. Doch in der Nachspielzeit gab es noch den Ausgleich. Die beiden Tore - per Direktabnahme aus 20 Metern und nervenstark vom Punkt - und 40,6 Prozent der Stimmen machten ihn zum ersten Held der Woche der Spielzeit 2019/20. ©
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