14. Oktober 2019 / 17:13 Uhr

MAZ-Pokal Dahme/Fläming: Einheit Luckenwalde und Schönefeld II als Favoritenschreck

MAZ-Pokal Dahme/Fläming: Einheit Luckenwalde und Schönefeld II als Favoritenschreck

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Schiedsrichter Ingo-Peter Böhme führt die Mannschaften von Gastgeber Viktoria II (blau-weiße Kleidung) und von Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen zum MAZ-Pokalspiel auf den Rasen des Sportplatzes am Rohrteich in Jüterbog.
Schiedsrichter Ingo-Peter Böhme führt die Mannschaften von Gastgeber Viktoria II (blau-weiße Kleidung) und von Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen zum MAZ-Pokalspiel auf den Rasen des Sportplatzes am Rohrteich in Jüterbog. © Kevin Päplow
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MAZ-Pokal Dahme/Fläming:  Im Achtelfinale des Wettbewerbs müssen höherklassige Teams die Segel streichen.

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Zwei Überraschungen brachte das Achtelfinale im MAZ-Pokal der Fußballer. Dafür gesorgt haben der SV Schönefeld II und Einheit Luckenwalde. Sie erreichen als unterklassige Teams die Runde der letzten Acht.

SV Schönefeld II – Grün-Weiß Großbeeren II 8:2 (6:0). Can Kurtisevic war mit fünf Toren der Mann des Spiels für den gastgebenden Außenseiter aus der 2. Kreisklasse. Selim Grzmehle mit zwei Treffern und Norman Gaulke waren die weiteren Torschützen des Spitzenreiters der Staffel A. In den letzten zehn Minuten der Partie sorgten Max Gröschel und Felix Jüch für Ergebniskosmetik aus Sicht der in der 1. Kreisklasse sportlich beheimateten Gäste.

Grün-Weiß Union Bestensee II – FSV Admira II 0:3 (0:3). Der Favorit aus der 1. Kreisklasse sorgte vor der Pause für klare Verhältnisse. Michael Prochnow (25.) und Stefan Sommerfeld (41., 43.) waren die Admira-Torschützen.

SG Glienick – Blau-Weiß Dahlewitz II 2:1 (0:1). Die Hausherren mussten in diesem Pokalduell der beiden Teams aus der 1. Kreisklasse zunächst wachgerüttelt werden. Frank Noderer (42.) erzielte kurz vor der Pause die Führung der Blau-Weißen. Im zweiten Durchgang drehten Patrick Ribbecke (60.) und Christian Bohnhoff (75.) das Spiel.

SG Niederlehme II – Wacker Motzen II 4:0 (2:0). Eine klare Angelegenheit für die Gastgeber. Niederlehmer Torschützen waren Steve Richter (13.), Christian Heidler (26., 61.) sowie Max Goepinger (51.).

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Einheit Luckenwalde – Eintracht Königs Wusterhausen II 6:5 nach Elfmeterschießen (0:1/2:2). „Kein schönes Spiel, aber wir haben sehr gekämpft“, erklärte Jörg Piechotka von Einheit Luckenwalde. Zunächst dachten die unterklassigen Gastgeber, dass sie die Hucke voll kriegen würden. Bis zur Pause ließen die Luckenwalder aber nur das 0:1 durch Simon Zigan (30.) zu. Kurz nach Wiederbeginn besorgte Jeton Terzija (55.) das 1:1, doch kurz darauf war Zigan (57.) jedoch erneut erfolgreich. Das letzte Tor in der regulären Spielzeit erzielte Julian Hempel (68.). Das 2:2 hatte auch nach der Verlängerung Bestand. Im Elfmeterschießen verwandelte David Zachlod dann den entscheidenden Strafstoß für den Außenseiter.

Wacker Oderin – GW Märkisch Buchholz 1:2 (0:2). Marcus Wilke (22., 45.+1) brachte die höherklassigen Gäste in Führung. Nach der Pause wurde die Partie kampfbetonter. Per Strafstoß verkürzte Jerome Gutsche (62.) auf 1:2, was auch der Endstand war.

Viktoria Jüterbog II – GW Deutsch Wusterhausen 3:5 (3:3). Ein Torfestival sahen die Zuschauer auf dem Sportplatz am Rohrteich in der Flämingstadt. Die Gäste behielten die Oberhand. Nach einer Minute schienen die acht Ausfälle der Grün-Weißen nichtig zu sein, als Dominik Engelage die Kugel zum 0:1 unter die Latte nagelte. Die Partie blieb ereignisreich. Philipp Thiele (11., 23.) brachte die Jüterboger erstmals in Front. Antonio Pilgrim (34.) glich aus. Kurz vor der Pause überschlugen sich nochmals die Ereignisse. Christian Kaiser (43.) traf zunächst zum 3:2, bevor Kevin Lemke (44.) postwendend den erneuten Ausgleich besorgte. Im zweiten Durchgang waren die Gäste treffsicherer. Zunächst erzielte Pilgrim (57.) das 3:4 und als die Hausherren im Bemühen um den Ausgleich kurz vor Schluss alles auf eine Karte setzten, stellte Engelage (87.) den Endstand her.

Phönix Wildau II – Ruhlsdorfer BC II 2:0 (1:0). Im Duell der Reserven aus Wildau und Ruhlsdorf behielten die Gastgeber nach Strafstoßtoren von Willi Neumann (33.) und Paul Niemeyer (90.) die Oberhand. Negativer Höhepunkt waren in diesem Spiel zwei Platzverweise hüben wie drüben.