30. August 2020 / 13:33 Uhr

Nach McKennie-Wechsel zu Juventus Turin: Diese Spieler schafften bei Schalke 04 den Durchbruch

Nach McKennie-Wechsel zu Juventus Turin: Diese Spieler schafften bei Schalke 04 den Durchbruch

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weston McKennie, Alexander Nübel und Thilo Kehrer und Co. schafften beim FC Schalke den Durchbruch. 
Weston McKennie, Alexander Nübel und Thilo Kehrer und Co. schafften beim FC Schalke den Durchbruch.  © imago images/RHR-Foto/Montage
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Mit Weston McKennie hat Schalke 04 einen ihrer besten Spieler abgeben müssen. Der US-Amerikaner ist nicht der erste Jung-Profi, der die "Knappen" in Richtung eines Top-Klubs verlässt. Der SPORTBUZZER wirft einen Blick in die Transfer-Historie der Schalker. 

Mit Weston McKennie hat der FC Schalke 04 einen seiner talentiertesten Spieler ziehen lassen müssen. Der US-Amerikaner wechselt zu Juventus Turin, wie der Bundesligist am Samstagabend mitteilte. Der Mittelfeldspieler werde zunächst für eine Saison an den italienischen Rekordmeister um Superstar Cristiano Ronaldo ausgeliehen. "Der Transfervertrag beinhaltet diverse Optionen, wonach aus dem Transfer auf Leihbasis im Sommer 2021 ein permanenter Transfer werden könnte. McKennies Vertrag bei den Knappen ist bis zum 30. Juni 2024 datiert", hieß es in der Mitteilung weiter.

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Der 22 Jahre alte US-Amerikaner war 2016 aus der Dallas Academy nach Gelsenkirchen gewechselt. Zunächst hatte er für die U19 des Klubs gespielt - später erkämpfte er sich einen Platz im Kader der ersten Mannschaft. Durch starke Leistungen stieg er zum Stammspieler auf. Für Schalke absolvierte er insgesamt 91 Pflichtspiele und erzielte fünf Tore.

McKennie ist nicht der erste Spieler, dem der Sprung von Schalke zu einem Top-Klub gelang. Ob Manuel Neuer, Mesut Özil, Thilo Kehrer oder auch Leroy Sané - sie alle spielten einst für die "Königsblauen" und starteten nach ihrem Abgang vom Revierklub richtig durch. Vor McKennie verließ zuletzt Keeper Alexander Nübel den Klub und heuerte beim FC Bayern an. Der SPORTBUZZER blickt in einer Bildergalerie auf die ehemaligen Schalker zurück, die heute anderswo ihr Geld verdienen:


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Der Abgang McKennies wiegt bei den Schalkern sportlich schwer. Der 22-jährige war in der völlig verkorksten letzten Saison jemand, der zumindest phasenweise für Lichtblicke im Spiel der Mannschaft von Trainer David Wagner sorgte. Finanziell befindet sich der Klub jedoch derart in Schieflage, dass der Transfer dringend nötig war. "Die Übereinkunft mit Juventus Turin ist nach Gesprächen mit verschiedenen Vereinen die wirtschaftlich sinnvollste für Schalke und die sportliche attraktivste für Weston", sagte Sportvorstand Jochen Schneider. "Natürlich ist die Entscheidung, einen talentierten Spieler wie Weston abzugeben, auch ein Stück weit der wirtschaftlichen Situation unseres Klubs geschuldet", gab er unumwunden zu.

McKennie wird zunächst verliehen - Kauf-Pflicht vereinbart

Über die finanziellen Modalitäten des Deals erteilte Juventus Auskunft: McKennie wird vorerst bis Juni 2021 für eine Fixsumme von 4,5 Millionen Euro ausgeliehen. Offenbar soll eine Kauf-Pflicht dann greifen, wenn der Serienmeister die Champions League erreicht. Sollte die Kauf-Pflicht nicht greifen (also z.B. bestimmte Erfolge nicht erreicht werden) wird die Pflicht in eine Option umgewandelt. Die Ablösesumme wird dann 18,5 Millionen Euro betragen und kann um weitere sieben Millionen anwachsen, sollten Juventus und McKennie weitere sportliche Ziele erreichen.