25. Juli 2021 / 09:22 Uhr

Medaille für Dresden: Wasserspringerinnen Punzel und Hentschel gewinnen Bronze

Medaille für Dresden: Wasserspringerinnen Punzel und Hentschel gewinnen Bronze

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Dresdnerin Tina Punzel und die Berlinerin Lena Hentschel holen im Synchronspringen aus 3 Metern die erste deutsche Medaille bei Olympia in Tokio.
Die Dresdnerin Tina Punzel und die Berlinerin Lena Hentschel holen im Synchronspringen aus 3 Metern die erste deutsche Medaille bei Olympia in Tokio. © dpa
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Die erste Medaille für Deutschland bei Olympia ist perfekt. Die Wasserspringerinnen Punzel und Hentschel gewinnen Bronze im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett. Das gibt nicht nur dem Team um Fahnenträger Hausding Auftrieb.

Tokio. Die Wasserspringerinnen Lena Hentschel und Tina Punzel haben dem deutschen Team die erste Medaille bei den Olympischen Spielen in Tokio beschert. Im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett gewannen die Europameisterinnen die Bronzemedaille. Hentschel und Punzel mussten sich am Sonntag im Tokyo Aquatics Celntre nur den starken chinesischen Siegerinnen Shi Tingmao und Wang Han sowie dem Duo aus Kanada geschlagen geben.

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Vor den Spielen mit Medaille geliebäugelt

Bei Olympia in Rio de Janeiro 2016 hatte Rekordeuropameister Patrick Hausding mit Bronze im Kunstspringen vom Drei-Meter-Brett die einzige deutsche Sprungmedaille gewonnen. Der Erfolg zum Start gibt dem Team um Fahnenträger Hausding Auftrieb - und wohl nicht nur dem.

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Für die Berlinerin Hentschel und Punzel aus Dresden ist es der größte Erfolg der bisherigen Karriere. Um besser mit Punzel trainieren zu können, zog die 20-jährige Hentschel extra nach Dresden.

Im Gegensatz zu Hentschel war Punzel auch in Rio schon dabei. Dort wurde die heute 25-Jährige Siebte im Synchronspringen vom Dreier. Zudem ist sie viermalige Europameisterin. Sie hatte vor den Spielen mit Bronze geliebäugelt.

„Die eine oder andere Medaille ist drin“

In Japan ist der DSV im Springen in allen vier Einzeldisziplinen sowie in drei der vier Synchronwettbewerbe vertreten. „Wir haben dasselbe Vorbereitungsprogramm absolviert wie vor dem Weltcup in Tokio. Wir haben auch wieder zeitversetzt in der Nacht trainiert, um die Zeitverschiebung zu simulieren. Damals hat es gut funktioniert. Wir hoffen, dass wir auch diesmal Erfolg haben“, hatte Bundestrainer Lutz Buschkow vor dem Wettkampf erklärt. Der erste Erfolg ist da.

„Wenn es uns als Mannschaft gelingt, in Tokio unser Leistungsvermögen auszuschöpfen, ist die eine oder andere Medaille drin“, sagte Buschkow. Fahnenträger Hausding ist im Synchronspringen vom Drei-Meter-Brett zusammen mit Lars Rüdiger am Mittwoch am Start. dpa