14. November 2019 / 17:55 Uhr

Mefail Sengül legt die Messlatte bei Inter Türkspor II hoch

Mefail Sengül legt die Messlatte bei Inter Türkspor II hoch

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Inter Türkspors Trainer Mefail Sengül (re. stehend) möchte, dass sein Team endlich wieder punktet.
Inter Türkspors Trainer Mefail Sengül (re. stehend) möchte, dass sein Team endlich wieder punktet. © Reinhard Gusner
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Eine wegweisende Partie wartet in der Fußball-Verbandsliga Ost am Freitagabend auf die zweite Mannschaft von Inter Türkspor Kiel, die um 19 Uhr die TSG Concordia Schönkirchen empfangen wird. Beide Teams rangieren unmittelbar über den drei Abstiegsplätzen und können jeden Zähler gut gebrauchen. Die Türkspor-Zweitvertretung hat zwar einen Punkt mehr als Schönkirchen aufzuweisen, aber auch schon zwei Spiele mehr bestritten.

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Die Formkurve der Schützlinge von Inter-Coach Mefail Sengül befindet sich seit Wochen im Sinkflug. Von den letzten acht Partien konnte Türkspor nur beim 4:1 gegen Dobersdorf punkten, alle weiteren Begegnungen blieben ohne Punktgewinn. Höchste Zeit für den Turnaround, für den eine Leistungssteigerung dringend her muss. Zuletzt setzte es eine 0:5-Pleite in Dersau, mit der man noch gut bedient war. „Für uns war das der absolute Tiefpunkt. Bei meiner Mannschaft gab es nur drei oder vier Spieler, die überhaupt den Versuch unternommen haben, um etwas für unser Spiel zu tun. Als Trainer kannst du da wenig machen, wenn du nur dreimal auswechseln kannst“, bedauert Sengül.

Mindestens sieben Punkte sind das Ziel

Doch der Coach bleibt trotz der dürftigen Bilanz optimistisch und geht mit einer klaren Zielsetzung in die drei Partien vor der Winterpause: „Aus den Heimspielen gegen Schönkirchen und Schinkel und dem Auswärtsspiel beim TSV Plön müssen wir mindestens sieben Punkte holen.“ Die Concorden würden nach Ansicht Sengüls keine Hürde für sein Team darstellen, wenn er seine Wunschelf aufbieten könnte. Momentan aber sieht er die TSG personell besser aufgestellt und daher in der Favoritenrolle. Bauen kann Türkspors Übungsleiter wieder auf Marques Rodrigues. Ob der Defensivakteur gegen seinen Ex-Verein zum Einsatz kommen wird, will Sengül erst nach den letzten Trainingseindrücken entscheiden.

Am Sonnabend (14 Uhr) ist Spitzenreiter FC Kilia im Einsatz, der die FSG Saxonia zu Gast haben wird. Eine offene Flanke des FC Kilia, schließlich konnte die FSG dem mittlerweile souveränen Spitzenreiter beim 5:4 die erste Saisonniederlage zufügen. Zeitgleich hängen die Trauben für Rot Schwarz beim MTV Dänischenhagen hoch. Erst am Sonntag (14 Uhr) greift der Wiker SV ins Geschehen ein – beim TSV Flintbek. Beide Aufsteiger stehen auf den Plätzen sieben und acht zwar gut da, machen derzeit aber kleine Ergebniskrisen durch. Der WSV ist schon vier Spiele in Folge ohne Dreier.

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Klickt euch durch die Bilder zur Begegnung zwischen dem FC Kilia Kiel und dem Wiker SV:

Yannik Jakubowski zieht ab, bevor Wiks Sascha Lazinka eingreifen kann. Zur Galerie
Yannik Jakubowski zieht ab, bevor Wiks Sascha Lazinka eingreifen kann. ©

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