05. Juli 2019 / 16:01 Uhr

Unterstützung für Megan Rapinoe: Teamkollegin Krieger pöbelt gegen Trump - "Kein Respekt verdient"

Unterstützung für Megan Rapinoe: Teamkollegin Krieger pöbelt gegen Trump - "Kein Respekt verdient"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Zuerst Megan Rapinoe (links), jetzt Ali Krieger: Das US-Team der Frauen legt sich mit Präsident Donald Trump an.
Zuerst Megan Rapinoe (links), jetzt Ali Krieger: Das US-Team der Frauen legt sich mit Präsident Donald Trump an. © imago images / Agencia EFE
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Der Streit zwischen der US-amerikanischen Frauenfußball-Nationalmannschaft und Donald Trump geht in die nächste Runde. Ali Krieger hat sich an die Seite von Kapitänin Megan Rapinoe gestellt und den Präsidenten der USA verbal angegriffen.

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"Ich werde nicht in das beschissene Weiße Haus gehen" - mit diesen Worten hatte sich Megan Rapinoe vergangene Woche klar gegen US-Präsident Donald Trump positioniert. Getätigt hatte die Kapitänin der amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft diese Aussage in einem Video-Interview des US-Fußballmagazins "Eight By Eight". Auf einer Pressekonferenz bei der Weltmeisterschaft in Frankreich nahm Rapinoe das Schimpfwort zurück, stand aber weiterhin klar zu ihrer Aussage, nicht ins Weiße Haus gehen zu wollen. Sie ermutigte auch ihre Teammitglieder, die Einladung nicht anzunehmen, um Trump keine Bühne zu bieten.

Mehr zum Streit zwischen Rapinoe und Trump

Krieger verweigert Trump ihren Respekt

Und nun erhält Rapinoe tatsächlich Unterstüzung von einer Teamkollegin. Auch Nationalspielerin Ali Krieger will eine Einladung von Trump nicht annehmen. Sie gehe „absolut nicht“ ins Weiße Haus, sagte die Verteidigerin dem US-Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit). „Ich weigere mich einen Mann zu respektieren, der keinen Respekt verdient.“

Vor ihrem Interview mit CNN hatte die 34 Jahre alte Krieger ihrer Teamkollegin bereits auf Twitter beigepflichtet. Still zu bleiben, könnte Unterstützung für Trump bedeuten. Sie wollte Rapinoe in der Auseinandersetzung unterstützen, erklärte die Abwehrspielerin, die zwischen 2007 und 2012 einige Jahre für den 1. FFC Frankfurt in der Bundesliga kickte, in dem Interview.

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Seit 1991 gibt es Weltmeisterschaften im Frauenfußball. Wir haben Euch Fotos von allen bisherigen Siegern zusammengestellt - und die besonderen Geschichten rund um die bisherigen Turniere. ©
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Nächste Runde eingeläutet

Die nächste Runde zwischen dem US-Team und Trump ist also eingeläutet. Nachdem Rapinoe gesagt hatte, sie werde nicht in das „beschissene Weiße Haus“ gehen, antwortete der Präsident per Twitter: „Megan sollte erst GEWINNEN, bevor sie REDET!“ Das hat Rapinoe allerdings schon - nicht zuletzt mit einem Doppelpack im Viertelfinale der Frauen-Weltmeisterschaft gegen Frankreich (2:1) und einer guten Leistung im Halbfinale gegen England (2:1).

Am Sonntag (17 Uhr/ARD) trifft die US-amerikanische Mannschaft im Finale der Frauen-WM nun auf den amtierenden Europameister Holland. Und sicher ist: Trump wird das Team ins Weiße Haus bitten - un, wie die Partie endet. "Ich lade nun das TEAM ein, egal, ob sie gewinen oder verlieren", twitterte er bereits vergangene Woche in der Antwort auf Rapinoe.

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