23. September 2021 / 17:13 Uhr

Mehr Fans möglich: Bald wieder bis zu 25.000 Zuschauer in der Wolfsburger Arena!

Mehr Fans möglich: Bald wieder bis zu 25.000 Zuschauer in der Wolfsburger Arena!

Engelbert Hensel
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bald könnte die VW-Arena schon wieder fast voll sein: Das würde nicht nur VfL-Geschäftsführer Michael Meeske freuen.
Bald könnte die VW-Arena schon wieder fast voll sein: Das würde nicht nur VfL-Geschäftsführer Michael Meeske freuen. © Roland Hermstein
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Schon bald kann die VW-Arena des VfL Wolfsburg schon wieder fast voll sein. Darüber freut sich Michael Meeske. Gleichwohl sieht der VfL-Geschäftsführer auch eine Herausforderung auf die Erst- und Zweitliga-Klubs zukommen.

Es ist der nächste Schritt auf dem Weg zurück zu mehr Normalität: Bei den VfL-Heimspielen könnten schon bald bis zu 25.000 Fans dabei sein! Diese neue Obergrenze gilt nach der neuen Corona-Landesverordnung für Veranstaltungen, die auf die 2G-Regel setzen, also nur Geimpfte und Genesene zulassen. Und der Wolfsburger Fußball-Bundesligist setzt auf die 2G-Regel – und so werden in enger Abstimmung mit der Stadt sehr wahrscheinlich erstmals im Heimspiel gegen den SC Freiburg am 23. Oktober bis zu 25.000 Anhänger in die VW-Arena kommen können – und dürfen die Partie ohne Maske und ohne Abstand verfolgen. „Wir begrüßen die neue Landesverordnung und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten zur Kapazitätserweiterung beziehungsweise zum Verzicht auf Maskentragen und Abstandspflichten“, freut sich VfL-Geschäftsführer Michael Meeske.

Endlich wieder mehr Fans im Stadion - bislang durften maximal 12.755 Zuschauer die VfL-Heimspiele verfolgen. Und bis wann kann der VfL seinen Fans mehr Karten anbieten? „Wir hoffen auf eine Umsetzung nach der Länderspiel-Pause“, sagt Meeske. Die beginnt am 3. und endet am 16. Oktober, aber danach spielt der VfL zunächst nicht zu Hause, sondern bei Union Berlin. Eine Woche später kicken die Wolfsburger dann gegen die Freiburger. Gegen Sevilla in der Champions League (29. September) und gegen Gladbach in der Liga (2. Oktober) wären zwar auch schon mehr Fans erlaubt - aber das lässt sich so kurzfristig nicht umsetzen, weil der Ticket-Verkauf für diese Partien schon begonnen hat. So bedingten die personalisierten Tickets, die bisher im Vorverkauf abgesetzt wurden, eine Anordnung der Sitzplätze in einer Art Schachbrett-Muster.

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Diese Anordnung lässt sich nun nicht ohne Weiteres über den Haufen werfen. „Es würde nur begrenzt Sinn machen, wenn wir jetzt noch die freien Plätze dazwischen separat verkaufen würden. Es entfallen aber sowohl gegen Gladbach als auch gegen Sevilla die Pflichten zum Tragen einer Maske und Einhalten der Abstände“, so Meeske weiter. Gegen Freiburg könnte es dann voll werden in der VW-Arena - so voll wie lange nicht mehr, bis zu 25.000 Fans sind sehr wahrscheinlich möglich, es müssen aber noch Details geklärt werden, wie Meeske sagt. "Fürs Spiel gegen Freiburg stehen wir in enger Abstimmung mit der Stadt und passen gerade das Hygiene-Konzept an", so der VfL-Geschäftsführer. "Wir werden natürlich alles dafür tun, die neuen Kapazitäts-Möglichkeiten von bis zu 25.000 entsprechend auszulasten."

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Bald dürfen wieder mehr Fans zum VfL – aber kommen die auch? Viele Erst- und Zweitligisten sorgen sich nicht nur wegen der finanziellen Einbußen, sondern fürchten auch, dass sich Fans an gemeinsames Mitfiebern vorm TV gewöhnen könnten. Hat auch der VfL Angst davor, so Fans zu verlieren? Meeske: „Es ist eine Herausforderung, vor der der Fußball in Gänze steht.“

Gleichwohl fügt der VfL-Geschäftsführer hinzu: „Ich glaube schon, dass der Fußball weiterhin eine extrem relevante Rolle hat – und dass wir da nicht flächendeckend Menschen verlieren. Aber ich will das Thema auch nicht kleinreden.“ Es bleibe „eine Herausforderung. Wir müssen es ernst nehmen, dass Menschen vielleicht noch Sorge haben, in Zeiten von Corona ins Stadion zu kommen und dass sie andererseits ihren Alltag etwas anders strukturiert haben - und der Heimspieltag gerade in solchen Zeiten nicht zum festen Bestandteil des Wochenendes zählt.“