08. April 2022 / 18:10 Uhr

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Frohburg emfpängt Großsteinberg

Mehr Spitzenspiel geht nicht: Frohburg emfpängt Großsteinberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Symbolbild
In der Kreisoberliga steht das Spitzenspiel an. © IMAGO/foto2press
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In der Kreisoberliga Muldental/Leipziger Land empfängt Frohburg Primus Großsteinberg und hat "extrem Bock".

Die einen wollten, durften aber nicht ran – die anderen packten die sich dadurch bietende Chance ungeniert beim Schopf. Weil die Begegnung des bisherigen Spitzenreiters BSV Einheit Frohburg in Roßwein kurzfristig und zugleich völlig überraschend abgesagt wurde, übernahm der weiterhin ungeschlagene TSV Großsteinberg dank des 1:0-Arbeitssieges gegen Burkartshain sowie aufgrund des besseren Torverhältnisses die Tabellenführung in der Fußball-Kreisoberliga der Männer. Nun bietet sich den Rennstädtern am 13. Spieltag zu Hause an der Wyhra im direkten Duell mit den Parthensteinern die blitzschnelle Gelegenheit, den Spieß sofort wieder umzudrehen. Am Sonnabend um 15 Uhr stehen sich im Werner Seelenbinder-Stadion nicht nur der momentane Rang-Zweite und der aktuelle Klassenprimus gegenüber.

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„Wir wollen unbedingt gewinnen“

Es ist auch das Aufeinandertreffen der stabilsten Defensivabteilung (lediglich sechs Gegentreffer in elf Begegnungen) mit der gefährlichsten Offensivreihe der Staffel, welche in zwölf Partien bereits 44 mal das gegnerische Netz zappeln ließ. Knipser Steven Kaulich als Torschützen-Bester der Liga hat mit 17 Stück einen Bärenanteil daran.

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So viel zu Zahlen und Fakten, nun zu Gedankengängen der Vereinsverantwortlichen. Einheit-Präsident Andre Spranger spricht zunächst im Zusammenhang mit der Roßwein-Absage süffisant von „dem Rest der Republik scheinbar entgangenen sintflutartigen Regenfällen“ und schickt dann eine Kampfansage an den frisch gebackenen Gipfelstürmer aus dem Muldental: „Wir wollen unbedingt gewinnen und den Platz an der Sonne zurück erobern, wenngleich die ständigen Spielausfälle nicht gerade förderlich für unseren Rhythmus sind. Alle Spieler und alle Fans haben extrem Bock auf das erste Heimspiel seit fünf Monaten. Großsteinberg nehmen wir maximal ernst, gegen sie ging es immer herzhaft zur Sache, aber es war nie unfair. Es gilt, von Beginn an voll dagegen zu halten. Personell bleibt es eng, zum Glück haben wir einen breiten Kader.“

„Von Bestbesetzung weit entfernt“

Konkret sieht es so aus: Stefan Bochmann, Christopher Ussat, Clemens Lory, Jonas Hampel und Sven Möbius kränkeln etwas. Robert Eck und Silvio Kruggel sind privat verhindert. Christian Geißler und Simon Gey fallen verletzungsbedingt aus, auch bei Danny Pyrdek sieht es in dieser Hinsicht eher schlecht aus.

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TSV-Abteilungsleiter Christian Holletzek hat trotzdem gesunden Respekt vor der Reise an den Erligtweg: „Erstens haben wir zuletzt unsere Spiele nicht gerade im Hurra-Stil gewonnen, vor allem der Dreier gegen Burkartshain stand auf der Kippe. Das war eine richtig schwere Geburt, steter Tropfen höhlte da den Stein. Zweitens wird Frohburg garantiert zeigen wollen, wer Herr im Hause ist und mit Sicherheit das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Und drittens sind wir von Bestbesetzung weit entfernt. Zum Glück konnten wir das zeitgleich angesetzte Spiel der Zweiten auf Ostern verlegen, ansonsten wäre es noch enger geworden.“ Übrigens schafften die Frohburger 2011 in der Relegation durch einen 2:0-Erfolg gegen die ein Jahr später folgenden Großsteinberger den Aufstieg – nur mal so als Erinnerung an alte Zeiten. Für das Hier und Jetzt bedeutet das: nichts.

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