24. September 2021 / 15:19 Uhr

Mehr Variationen: Arminia darf mit komplettem Kader nichts mehr liegen lassen

Mehr Variationen: Arminia darf mit komplettem Kader nichts mehr liegen lassen

Stephan Hartung
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der SV Arminia Hannover will den positiven Trend gegen Lupo Martini Wolfsburg fortsetzen.
Der SV Arminia Hannover will den positiven Trend gegen Lupo Martini Wolfsburg fortsetzen. © Debbie Jayne Kinsey
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Arminia Hannover präsentierte sich vergangene Woche beim souveränen 4:2-Sieg über Tabellenführer FT Braunschweig stark verbessert. Das liegt vor allem daran, dass SVA-Coach Skerdi Bejzade endlich seinen Kader komplett beisammen hat und variieren kann. Gegen Lupo Martini Wolfsburg soll der Trend fortgesetzt werden.

Etwas wellenförmig verläuft sie schon, die bisherige Saison des SV Arminia Hannover: Die Mannschaft von Trainer Skerdi Bejzade startete mit vier Siegen, zwei in der Oberliga und zwei im Landespokal. Es folgten vier Punktspiele mit der Ausbeute von nur einem Punkt. Am vergangenen Sonnabend gab es eine 4:2-Gala gegen die FT Braunschweig, bis zur 90. Minute führte der SVA gegen den Tabellenführer bereits mit 4:0. Ein Trend, der sich aus Arminia-Sicht am Sonntag (15 Uhr) in der Partie bei Lupo Martini Wolfsburg fortsetzen soll.

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„Gegen Lupo wird es wieder ein sehr schweres Spiel. Wir müssen erneut 100 Prozent geben“, sagt Bejzade – allein schon deswegen, weil man keine weiteren Zähler liegen lassen könne. „Uns fehlen vier Punkte, das 1:1 gegen Northeim tut beispielsweise weh“, sagt der Coach.

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Arminias Kader endlich komplett

Der überzeugende Sieg gegen Braunschweig lag nach Meinung des Coaches auch daran, „dass ich endlich meinen Kader komplett habe“. Das biete ihm mehr Variationsmöglichkeiten. So stellte er Robin Ramme als Innenverteidiger auf. Noch mehr Einfluss hatte der Wechsel von David Lucic von der Spielmacherposition auf einen defensiveren Part im Mittelfeld. „Er hat jetzt das Spiel mehr vor sich, kann es aufbauen, und ist dabei sehr gut.“ Ebenfalls zufrieden war der SVA-Coach mit dem Debüt von Keeper Vjaceslavs Serdcevs – und das nicht nur wegen seiner Fähigkeiten im Tor. „Er ist stark am Fuß und immer anspielbereit, das entlastet unsere Verteidiger.“