08. Januar 2018 / 11:01 Uhr

"Mehr werden es nicht": Martin Kind setzt nach Elez-Wechsel ein Stoppzeichen für weitere 96-Transfers

"Mehr werden es nicht": Martin Kind setzt nach Elez-Wechsel ein Stoppzeichen für weitere 96-Transfers

Andreas Willeke und Christian Purbs
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martin Kind stellt klar: „96 wird nicht in die Knie gehen.“
Martin Kind stellt klar: „96 wird nicht in die Knie gehen.“
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Der Transfer von Josip Elez zu Hannover 96 war der erste Transfer der Roten im neuen Jahr. Wenn es nach 96-Boss Martin Kind geht, wird in diesem Winter auch kein weiterer Neuzugang hinzukommen.

Nach zähem Ringen hat Josip Elez bei Hannover 96 unterschrieben. „Elez ist ein guter Spieler, der ins taktische Konzept passt“, so hat die sportliche Leitung von 96 den Kauf bei 96-Boss Martin Kind begründet: „Er ist ein spielender Innenverteidiger, der die Bälle nicht nur hinten raushaut“, sagt Kind. 

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Der Kroate soll die Abwehrzentrale beim Aufsteiger verstärken und dafür sorgen, dass die Roten nicht mehr so viele Tore wie zum Ende der Hinrunde kassieren. 15-mal trafen die Gegner in den letzten sechs Partien der ersten Saisonhälfte. An den ersten sechs Spieltagen kassierte 96 gerade einmal zwei Gegentore.

Josip Elez: Bilder seiner Karriere

Josip Elez begann seine Karriere bei Hajduk Split, wo er bis zur U19 spielte. Während dieser Zeit wurde er auch kroatischer Juniorennationalspieler. Hier spielt er (r.) für die U16 gegen die Niederlande. Zur Galerie
Josip Elez begann seine Karriere bei Hajduk Split, wo er bis zur U19 spielte. Während dieser Zeit wurde er auch kroatischer Juniorennationalspieler. Hier spielt er (r.) für die U16 gegen die Niederlande. ©

​Elez gibt gegen den SC Paderborn sein 96-Debüt

Beim Training am Montag, bei dem nur die erste Einheit um 11 Uhr öffentlich ist, soll der Defensivspieler schon mitmachen. Seinen ersten Einsatz im 96-Trikot soll es dann am Dienstag geben, wenn die Roten zum Testspiel im Eilenriedestadion den Drittligisten SC Paderborn empfangen (15 Uhr).

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Auch in diesem Testspiel will Trainer André Breitenreiter fast alle Profis eine Halbzeit spielen lassen. „Wir haben vor drei Wochen das letzte Spiel gehabt und brauchen uns nicht einzuspielen. Jeder Spieler kennt die Abläufe und Automatismen, das ist ja nicht weg“, sagt der 96-Trainer.

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Jonathas wechselte 2017 für neun Millionen Euro in die Landeshauptstadt. Damit ist er der teuerste Neuzugang, den Hannover 96 je verpflichtet hat. ©

​Keine weiteren Transfers geplant

Mit Elez hat der 44-Jährige einen neuen Spieler als Verstärkung bekommen. Doch auch andere Clubs, wie etwa Mainz 05 mit Anthony Ujah und Nigel de Jong, haben nachgelegt. „Schon interessant, wie unsere Konkurrenz die Rückrunde einschätzt und was sie dafür tut, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, die Klasse zu halten“, sagt Breitenreiter. 

Klingt so, als ob sich der Coach noch weitere Verstärkungen wünscht. Doch das ist laut Clubchef Kind nicht drin. „Mehr werden es nicht. Wir haben mit dem neuen Verteidiger eine gute, wettbewerbsfähige Mannschaft mit deutlich mehr Optionen“, sagt der 73-Jährige und setzt damit ein Stoppzeichen vor weitere Transfers.

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