30. August 2021 / 14:45 Uhr

Mehrere Chemnitzer Spieler positiv getestet: Spiel gegen Lok Leipzig abgesagt

Mehrere Chemnitzer Spieler positiv getestet: Spiel gegen Lok Leipzig abgesagt

Tilman Kortenhaus
Leipziger Volkszeitung
Beim Chemnitzer FC gibt es gleich mehrere Corona-Fälle.
Beim Chemnitzer FC gibt es gleich mehrere Corona-Fälle. © Picture Point / dpa
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Das für Dienstagabend angesetzte Auswärtsspiel von Lok Leipzig beim Chemnitzer FC musste kurzfristig abgesagt werden. Der Grund dafür sind mehrere positive Corona-Testergebnisse in Reihen des CFC.

Leipzig. So richtig kommt die neue Regionalligasaison für den 1. FC Lokomotive Leipzig nicht ins Rollen. Seit dem Ligaauftakt am 24. Juli mussten die Blau-Gelben bereits auf zwei Spiele verzichten, nun kommt eine weitere Partie hinzu. Der Chemnitzer FC hat am Montag kurzfristig das Spiel gegen die Probstheidaer am Dienstag abgesagt, da Teile der Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet wurden. „Wir wollen effektiv und schnell alle möglichen Infektionsketten unterbrechen und haben nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Chemnitz die Mannschaft deshalb bis auf weiteres vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt“, erklärte Marc Arnold, Geschäftsführer Sport des CFC.

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Spielabsagen häufen sich

„Wir gehen konkret von sechs Fällen aus. Dazu sind fünf Spieler als unmittelbare Kontaktpersonen festgestellt worden. Vorsorglich wurde auch Chemie Leipzig vom aktuellen Sachstand informiert“, unterstrich Arnold, denn bei den betroffenen Akteuren befinden sich auch Spieler, die beim Spiel gegen die Leutzscher am vergangenen Freitag auf dem Rasen standen..

Damit fehlt den Leipziger Kickern von Coach Almedin Civa bereits das dritte Spiel aus neun Ansetzungen. Vor wenigen Wochen wurde auch die Begegnung mit TeBe Berlin verschoben, da die Mannschaft teilweise in Quarantäne musste – das Spiel gegen den VfB Auerbach war dem Pokalauftritt der Leipziger zum Opfer gefallen. Nun muss Lok, trotz des straffen Zeitplans der Liga, bereits drei Nachholspiele organisieren – eine Herkules-Aufgabe, denn zahlreiche andere Teams sind in einer ganz ähnlichen Lage. So ist die TeBe-Truppe erst bei vier Spielen, während Luckenwalde oder Chemie bereits achtfach angetreten sind.

„Es ist für uns sehr bedauerlich, dass wir in dieser Saison bereits zum zweiten mal aussetzen müssen, aufgrund eines Coronafalls bei unseren Gegnern. Im Profibereich gibt es klare Regelungen, in der Regionalliga treffen die vielen regionalen Gesundheitsämter offensichtlich völlig unterschiedliche Entscheidungen. Da sollten schnell einheitliche Regelungen gefunden werden“, kritisierte Lok-Präsident Thomas Löwe. Tilman Kortenhaus mit Knut Berger