13. Mai 2020 / 16:51 Uhr

"Meine Hertha-Traumelf" – heute von VfL Nauen-Trainer Jethro Reinhardt

"Meine Hertha-Traumelf" – heute von VfL Nauen-Trainer Jethro Reinhardt

Maximilian Krone
Märkische Allgemeine Zeitung
Das ist die Hertha-Traumelf von Jethro Reinhardt.
Das ist die Hertha-Traumelf von Jethro Reinhardt. © dpa/Verein
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Der Trainer des VfL Nauen aus der Landesklasse West ist seit 1990 Anhänger von Fußball-Bundesligist Hertha BSC.

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Nach Kai Spangenberg (SV Falkensee-Finkenkrug), Kevin Päplow (Grün-Weiß Deutsch Wusterhausen), Patrick Kowalski (Ludwigsfelder FC) und Louis Geske (Eintracht Glindow) stellt uns dieses Mal Trainer Jethro Reinhardt vom VfL Nauen aus der Landesklasse West seine ganz persönliche Traumelf von Fußball-Bundesligist Hertha BSC vor. "Ich bin mittlerweile selten im Stadion, da wir mit der ersten Mannschaft meist parallel spielen", erklärt der 40-Jährige, "Ich war diese Saison auf Schalke und in Wolfsburg, mehr war aber nicht drin." Seit 1990 ist der Nauener Fan von Hertha BSC, an sein erstes Spiel kann er sich auch noch genau erinnern: "Das war beim 0:0 gegen Bayern. Es war ein Grottenkick, aber der Fanblock war faszinierend, das hat gereicht", erklärt er mit einem Lachen.

In Bildern: Das ist die Hertha-Traumelf von Jethro Reinhardt.

Das ist die Hertha-Traumelf von Jethro Reinhardt. Zur Galerie
Das ist die Hertha-Traumelf von Jethro Reinhardt. ©

Eines von vielen Highlights für Reinhardt war der 3:1-Erfolg auf Schalke im Jahr 2004 – "nach einer gefühlten Ewigkeit" – oder das 0:0 im UEFA-Cup in Aberdeen 2002. "Dort haben wir ein altes Hannoveraner Ehepaar getroffen, die uns dann vor dem Spiel in ihre Kneipe einluden", plaudert der Übungsleiter aus dem Nähkästchen. Die Tiefpunkte sind für Reinhardt die beiden Abstiege 2010 und 2012 "oder das Spiel gegen Carl-Zeiss Jena vor 3000 Zuschauern im riesigen Olympiastadion."

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Im Tor setzt Reinhardt bei seiner Aufstellung dabei auf die Legende Gabor Kiraly. Dann wird es ein wenig kurios. Mit Arne Friedrich und Kjetil Rekdal bietet er nur zwei Verteidiger auf, davor aber "für das Zerstören" laufen Pal Dardai, Zecke Neuendorf und Fabian Lustenberger auf. In der Offensive wirbeln dann Darius Wosz, Marcelinho und Patrick Ebert, oder wie Reinhardt sagt: "Rüpel Patty." Am Sturmduo Marko Pantelic und Andriy Voronin führt bei ihm nichts vorbei.