25. April 2020 / 12:11 Uhr

"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Heute vom Sportbuzzer-Duo Andrè Haase und Andreas „Opa“ Geidel

"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Heute vom Sportbuzzer-Duo Andrè Haase und Andreas „Opa“ Geidel

Andreas Geidel
Meine Holstein Kiel-Traumelf.
Meine Holstein Kiel-Traumelf. © Uwe Paesler
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Es ist die Mannschaft, die am 13. Mai 2017 die damals 36 Jahre währende Zweitliga-Abstinenz unter der Regie von Erfolgscoach Markus Anfang beendete.

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Dies ist der letzte Teil unserer Rubrik „Meine Holstein-Kiel-Traumelf“. Darin sollen nur Spieler vorkommen, die tatsächlich für die Störche gekickt haben. Am Sonntag veröffentlichen wir mit Pauken und Trompeten das ultimative Star-Ensemble, die Mannschaft mit den meisten eurer Stimmen (gestaffelt nach Tor, Abwehr, Mittelfeld und Angriff). Lasst euch überraschen!

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"Meine Holstein Kiel-Traumelf" - Gestern von Timo Malesza

Heute schicken wir (gemeint ist euer Sportbuzzer-Duo Andrè Haase und Andreas „Opa“ Geidel) unser Dreamteam ins Rennen. Es ist die Mannschaft, die am 13. Mai 2017 die damals 36 Jahre währende Zweitliga-Abstinenz unter der Regie von Erfolgscoach Markus Anfang beendete. Mit einem 1:0-Sieg am 37. Spieltag in Großaspach. Dank des goldenen Treffers von Marvin Ducksch in der 31. Minute. Unvergessen, als die rund 1000 Schlachtenbummler nach dem Abpfiff den Rasen stürmten und friedlich feierten.

Neben dem sportlichen Triumph und den persönlichen Emotionen an diesem und den folgenden Tagen beinhaltete die Geschichte auch noch eine andere Nachhaltigkeit. Denn von diesem Tag an entwickelte sich die berufliche Verbindung zwischen „A&A“ (Andre und Andreas) in eine echte Freundschaft.

Die „Holstein-Kiel-Traumelf“ von Andrè Haase und Andreas Geidel: Kenneth Kronholm (34/Chicago Fire) – Patrick Herrmann (32/Darmstadt 98), Dominik Schmidt (32/Holstein Kiel), Rafael Czichos (29/1. FC Köln), Christopher Lenz (25/Union Berlin) – Dominic Peitz (35/Mainz 05 II) – Kingsley Schindler (26/1. FC Köln), Alexander Mühling (27/Holstein Kiel), Dominick Drexler (29/1. FC Köln), Steven Lewerenz (28/Viktoria Köln) – Marvin Ducksch (26/Hannover 96).

Andreas Geidel und Andrè Haase präsentieren ihre Holstein Kiel-Traumelf

Andreas Geidel (re.) und Andrè Haase präsentieren heute ihre Holstein Kiel-Traumelf. Zur Galerie
Andreas Geidel (re.) und Andrè Haase präsentieren heute ihre Holstein Kiel-Traumelf. ©

Dass diese Formation das Zeug zu höheren Fußball-Weihen besaß, bewies sie ein Jahr später, als ihr in nahezu identischer Formation fast der Sprung in die Erste Bundesliga geglückt wäre. Trotzdem gehören für uns zwei weitere Akteure aus der Vorzeit unbedingt zumindest auf die Einwechselbank. Mikkel Vendelbo war von Januar 2014 bis Juli 2015 als defensiver Mittelfeld-Abräumer eine unverzichtbare Größe im Nest der Störche. Als Profi knallhart: tätowiert am ganzen Körper, Fan der „Tanzmetall“-Band „Rammstein“, gnadenloser Zweikämpfer, Spitzname „Bulldozer“. Abseits des Rasens präsentierte sich der mittlerweile 32-jährige Däne als Prototyp eines Softies, der aus Liebe zur Familie und wegen des Heimwehs seiner Gattin das Engagement in Kiel aus freien Stücken beendete.

Zweiter im Bunde ist Rafael Kazior. Der 37-Jährige spielte von 2006 bis 2007 und von 2011 bis 2015 für die KSV Holstein, stieg mit den Kielern als echter Leit-Storch 2013 aus den Niederungen der Vierten in die Dritte Liga auf und zählte zu den Helden, die am 7. Februar 2012 im DFB-Pokal-Viertelfinale Borussia Dortmund mit 0:4 unterlagen. Es war der Tag, an dem „Rafa“ seinen 29. Geburtstag feierte. Die Krönung an der Förde blieb ihm versagt, als er am 2. Juni 2015 im Zweitliga-Relegations-Rückspiel in seiner letzten Partie für die Störche bei 1860 München zwar zur zwischenzeitlichen 1:0-Führung getroffen hatte, am Ende aber (das Ergebnis verheimlichen wir an dieser Stelle) bittere Tränen vergießen musste. Heute arbeitet Kazior als Video-Analyst im Trainerstab von Werder Bremen.