29. April 2019 / 07:17 Uhr

Meisterparty in München: Bayern-Sportdirektor Salihamidzic lädt BVB-Boss Watzke ein

Meisterparty in München: Bayern-Sportdirektor Salihamidzic lädt BVB-Boss Watzke ein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Meisterfeier auf dem Marienplatz im Jahr 2019? Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic schickt eine Einladung an BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Meisterfeier auf dem Marienplatz im Jahr 2019? Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic schickt eine Einladung an BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. © dpa/Montage
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Nach dem 1:1 beim Abstiegskandidaten Nürnberg stellt der FC Bayern eine Hochrechnung für den Gewinn des Meistertitels auf. Schon vor der Partie sorgt Sportdirektor Hasan Salihamidzic für einen Aufreger: Der 42-Jährige lädt BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zur Meisterfeier nach München ein.

Bayern-Trainer Niko Kovac und Sportdirektor Hasan Salihamidzic ärgerten sich mächtig über den verpassten "Matchball" im Titel-Zweikampf mit Borussia Dortmund. Salihamidzic hatte sich vor dem 1:1 in Nürnberg noch siegessicher gezeigt und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke eine Einladung zur Meisterfeier geschickt.

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Watzke hatte am Donnerstag in Richtung München gestichelt. "Wenn die Meisterfeier auf dem Marienplatz stattfindet, kommen 3000 Leute plus 1500 Touristen. Die gucken: Was ist denn da los, okay, da gehen wir mal vorbei. Bei uns wäre der Titel eine ganz andere Nummer", sagte der Geschäftsführer.

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Salihamidzic reagierte darauf vor dem Derby in Nürnberg etwas irritiert und meinte: "Ich weiß nicht, ob das die feine Art ist. Aber ich weiß, was am Marienplatz los ist. Vielleicht laden wir ihn mal ein, wenn es so weit ist. Da sind ganz, ganz viele Tausend Zuschauer. Er ist gerne eingeladen."

Statt auf vier Punkte wuchs der Vorsprung des Tabellenführers auf den tags zuvor gegen Schalke patzenden BVB lediglich auf zwei Zähler. Und so machte Kovac am Sonntagabend diese Titel-Hochrechnung auf: "Die Rechnung ist relativ einfach, dafür braucht man keine höhere Mathematik studiert zu haben. Wir müssen sieben Punkte holen, wenn der BVB in den letzten drei Spielen alles holt."

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Salihamidzic vermisste in Nürnberg die "Killer-Mentalität" und kritisierte den laschen Auftritt vor 50.000 Zuschauern harsch. "Wir konnten unser Spiel nie aufziehen. Wir haben keine Frische gahabt. Wir hatten keine Aktionen nach vorne. Wir haben glücklich einen Punkt geholt", rügte Salihamidzic. Die "Steilvorlage" des BVB nicht genutzt zu haben, sei "ärgerlich und enttäuschend".

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