31. Dezember 2021 / 14:13 Uhr

Meisterschaft, Europapokal, Abstieg: Das ist der Stand in Europas Top-Ligen

Meisterschaft, Europapokal, Abstieg: Das ist der Stand in Europas Top-Ligen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kevin De Bruyne (l., ManCity), Lionel Messi (M., PSG) und David Alaba (r., Real) kämpfen mit ihren Klubs um die Meisterschaft.
Kevin De Bruyne (l., ManCity), Lionel Messi (M., PSG) und David Alaba (r., Real) kämpfen mit ihren Klubs um die Meisterschaft. © IMAGO/PanoramiC/Sportimage/Pressinphoto (Montage)
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In der Bundesliga marschiert der FC Bayern der nächsten Meisterschaft entgegen und Greuther Fürth braucht als Schlusslicht ein Wunder. Doch wie ist eigentlich der Stand in England, Spanien, Italien und Frankreich? Der SPORTBUZZER klärt auf. 

Premier League (England)

Die Absagen-Flut wegen der zahlreichen Corona-Infektionen bei den England-Klubs hat den Spielplan auf der Insel mächtig durcheinander gewirbelt. Und doch: In den oberen Regionen deutet sich eine klare Tendenz an. So befindet sich der amtierende Meister Manchester City zum Jahreswechsel auf Kurs, seinen Titel zu verteidigen. Acht Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger FC Chelsea (42 Punkte), neun Zähler sind es bereits auf den drittplatzierten FC Liverpool (41). Beide ärgsten Verfolger hatten unmittelbar vor dem Jahreswechsel Federn gelassen. Mit dem FC Arsenal (35), West Ham United (31), Manchester United (31) und Tottenham Hotspur (30) nimmt ein namhaftes Quartett die Verfolgung auf das Spitzentrio auf und kämpft untereinander um die internationalen Plätze.

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Im Rennen um den Verbleib in der englischen Eliteklasse deutet sich ein packender Fight an. Aktuell belegt Neuling Norwich City mit zehn Punkten den letzten Platz. Der Abstand zu Newcastle United (19. Platz/11 Punkte), dem FC Burnley (18./11) sowie zum rettenden Ufer und dem FC Watford (17./13) ist jedoch vergleichsweise gering. In den Abstiegsstrudel könnten nach einer überschaubaren ersten Saisonhälfte auch noch Leeds United (16) und der FC Everton (19) geraten.

La Liga (Spanien)

Mit nur einer Niederlage in bislang 19 gespielten Partien hat Real Madrid (46) sich an der Tabellenspitze ein Polster von acht Punkten Vorsprung vor Verfolger FC Sevilla (38), das eine Partie weniger absolviert hat, erspielt. Dessen Lokal-Rivale Betis (33) ist aktuell Dritter – mit 13 Punkten Rückstand auf Real. Auf Rang vier folgt das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Aufsteiger Rayo Vallecano (30) mit Sturm-Routinier Radamel Falcao ist aktuell auf Champions-League-Kurs.


Das dürfte auch das verbliebene Ziel des FC Barcelona (28) sein, der als enttäuschender Tabellensiebter ins neue Jahr startet und die Meisterschaft bei 18 Punkten Rückstand auf Erzrivale Real bereits abschreiben kann. Auch Titelverteidiger Atlético Madrid (29) hat sich mit nur einem Punkt mehr als die Katalanen schon fast aus dem Meisterrennen verabschiedet und kämpft als Fünfter um die Qualifikation zur Königsklasse.

Am Tabellenende hat Schlusslicht UD Levante (8) bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Davor werden nach jetzigem Tabellenstand Cadiz (14) , Deportivo Alaves (15), der FC Elche (15) und der FC Getafe (15) um den Klassenerhalt kämpfen.

Serie A (Italien)

An der Tabellenspitze zeichnet sich ein ähnliches Bild ab, wie in der vergangenen Saison. Titelverteidiger Inter Mailand (46) führt die Liga nach der Hinrunde erneut an, mit vier Punkten Abstand folgt Vizemeister und Stadt-Rivale AC Mailand (42). Dahinter werden der SSC Neapel (39) und Atalanta Bergamo (38) auf Ausrutscher der Mailänder Klubs lauern, sich jedoch vorrangig darauf konzentrieren, die Champions-League-Ränge drei und vier vor den Verfolgern Juventus Turin (34), AS Rom (32) und AC Florenz (32) zu sichern.

Im Keller hat ein Trio schon nach der Hälfte der Spiele den Anschluss verloren. Aufsteiger US Salernitana braucht mit Ex-Bayern-Star Franck Ribery als Tabellenletzter (8) ein Rückrunden-Wunder. Für Genua CFC (11) und Cagliari Calcio (10) ist das rettende Ufer aktuell fünf bzw. sechs Punkte entfernt.

Ligue 1 (Frankreich)

Hat da jemand was von fehlender Spannung in der Bundesliga gesagt? Dann ist in der Meister-Frage in Frankreich schon komplett die Luft raus. Nach dem Überraschungs-Erfolg von OSC Lille in der vergangenen Spielzeit steht Paris Saint-Germain (46) nun wieder dort, wo der Klub nach eigenem Selbstverständnis immer hingehört: an der Tabellenspitze. Und das mit 13 Punkten Vorsprung vor OGC Nizza (33) und Olympique Marseille (33.). Die AS Monaco (29), bei der Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac offenbar vor dem Aus steht, hat als Sechster den Europapokal im Blick.

Titelverteidiger Lille (28) kämpft als Tabellenachter ebenso höchstens um die erneute Qualifikation für das internationale Geschäft wie Olympique Lyon (24). Der neue Klub von Ex-Nationalspieler Jerôme Boateng steckt aktuell als 13. im Niemandsland der Liga, könnte bei einem schlechten Start ins Jahr 2022 sogar noch in Abstiegsnot geraten. In dieser befinden sich aktuell Schlusslicht Saint-Etienne (12), der FC Lorient (16), der FC Metz (16), Girondins Bordeaux (17), Clermont Foot (17) und ES Troyes (17).