20. September 2021 / 18:00 Uhr

Melina Langers Geistesblitz entscheidet das Spiel für die SG Rodenberg

Melina Langers Geistesblitz entscheidet das Spiel für die SG Rodenberg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Leonie Knake und ihre Rodenbergerinnen setzen sich in einer umkämpften Partie gegen Helstorf durch. © bor
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Das war ein tolles Wochenende für die beiden besten Schaumburger Frauenfußballteams. Sowohl die SG Rodenberg als auch der SC Deckbergen-Schaumburg fuhren in der Landesliga Siege ein.

SG Rodenberg –SV Germania Helstorf 2:1. In einem eng umkämpften Heimspiel hat sich das Landesliga-Damenteam der SG Rodenberg mit 2:1 gegen Germania Helstorf durchgesetzt. Dabei liefen die Rodenbergerinnen lange einem 0:1-Rückstand hinterher.

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Es war ein Geistesblitz von Melina Langer, der in der 79. Minute zum Siegtreffer für Rodenberg führte. Die SG-Spielerin hatte sich die Kunststoffkugel für einen Freistoß an der Strafraumgrenze zurechtgelegt, während Helstorfs Torfrau Melanie Rösner noch die Mauer dirigierte. Als Schiedsrichter Fabio Errico ihr bestätigte, dass der Ball freigegeben war, versenkte Langer diesen mit gezielten Flachschuss vorbei an der verdutzten Helstorfer Hintermannschaft zum 2:1.

Dies brachte den laut SG-Trainer Jörg Wehrhahn „verdienten Sieg“ in einer „kniffligen und schweren Partie“. Für Helstorf traf Meike Dilman in der 28. Minute zur Führung. Die SG war feldüberlegen, ging jedoch mit dem Rückstand in die Pause. Direkt nach Wiederanpfiff besorgte Maike Wittekindt den Ausgleich. Insgesamt habe das von ihm gemeinsam mit Dirk Trapphagen trainierte Team eine Reihe von Chancen liegen gelassen, zudem habe der Unparteiische ein elfmeterreifes Foul übersehen, so Wehrhahn.
SG: Riechers, Seynabou Trapphagen, Liu Trapphagen, Hese, Golombek, Knake, Langer, Annika Wittekindt, Otto, Korte, Maike Wittekindt.

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SC Deckbergen-Schaumburg – SV Sebbenhausen-Balge 4:2. Der SC Deckbergen-Schaumburg musste beim Heimspielauftakt auf einige Stammkräfte verzichten. Trotzdem reichte es für einen 4:2-Erfolg gegen den SV Sebbenhausen-Balge, was SC-Trainer Dirk Bredemeier positiv überraschte. „Vor dem Spiel wäre ich mit einer Punkteteilung zufrieden gewesen. Am Ende geht der Sieg für uns in Ordnung, insbesondere aufgrund unseres Chancenplus.“

Bei den Gastgeberinnen fehlten Dana Stolper, Nele Eldracher, Madelaine Liebkowski, Isabell Reinhardt und Anna-Marie Sahlfeld. Vielleicht fand die Bredemeier-Elf auch deswegen nur schleppend ins Spiel. „Der Ball lief bei uns zu Beginn überhaupt nicht gut. Eine Fülle von Fehlpässen machte oft einen geordneten Spielaufbau zunichte“, so Bredmeier. Die Gäste gingen so durch Silke Schich in Führung (20.). Den Ausgleich lieferte Julia Danziger in der 41. Minute, als sie eine Ecke volley im SV-Tor unterbrachte. Noch vor dem Halbzeitpfiff traf Julia Linke zur Deckberger Führung (45.).

Im zweiten Durchgang drückten die Schaumburgerinnen auf das 3:1, doch sowohl Linke als auch Louisa Sahlfeld scheiterten mit guten Chancen. Erst in der 85. Minute platzte der Knoten, als Sahlfeld traf. Nach dem erneuten Anschluss durch Nermin Schweicho (88.) wurden die SC-Frauen nur kurz nochmal nervös, denn in der ersten Minute der Nachspielzeit erlöste Louisa Kuhlmann ihr Team mit einem Heber zum 4:2-Endstand.


SC: Dombrowe, Köberle, Litschel, Hildebrand, Bredemeier, Linke, Danziger, Hülsmann, Voigt, König, Sahlfeld, Henschel, Kuhlmann, Lukas, Fischbeck.