14. Februar 2020 / 11:41 Uhr

Nach Ferrari und Red Bull: Mercedes stellt neues Auto vor - Hamilton vor "unglaublichem Moment"

Nach Ferrari und Red Bull: Mercedes stellt neues Auto vor - Hamilton vor "unglaublichem Moment"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lewis Hamilton (links) und sein Teamkollege Valtteri Bottas fahren in der neuen Saison im Mercedes-AMG F1 W11 EQ Performance.
Lewis Hamilton (links) und sein Teamkollege Valtteri Bottas fahren in der neuen Saison im Mercedes-AMG F1 W11 EQ Performance. © Daimler AG/Getty (Montage)
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Nach Ferrari und Red Bull war nun Mercedes als nächster Top-Rennstall der Formel 1 dran. Das englische Team um Star und Serien-Weltmeister Lewis Hamilton hat sein neues Auto für die kommende Saison vorgestellt. Neu-Sponsor Ineos hatte einen kleinen Einfluss auf das Design.

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Der Formel-1-Rennstall Mercedes um den amtierenden Serien-Weltmeister Lewis Hamilton hat am Freitagmorgen sein neues Auto für die Saison 2020 vorgestellt. Bei einer internen Veranstaltung in Silverstone präsentierte das britische Team von Manager Toto Wolff die neuen Boliden von Hamilton und seinem finnischen Cockpit-Kollegen Valtteri Bottas. Mercedes streamte die Auto-Vorstellung live in den sozialen Medien und wird im Laufe des Freitags bei Instagram weiter darüber berichten. Konkurrent Ferrari um Sebastian Vettel, der im Vorjahr als WM-Fünfter enttäuscht hatte, stellte sein neues Auto bereits Anfang der Woche vor.

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Der Deutsche Sebastian Vettel im Cockpit von Ferrari, Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes und Neuling Esteban Ocon bei Renault sind drei der 20 Fahrer, die für die Formel 1 2020 feststehen. Der SPORTBUZZER präsentiert alle Piloten der Motorsport-Königsklasse in ihren Teams. Zur Galerie
Der Deutsche Sebastian Vettel im Cockpit von Ferrari, Weltmeister Lewis Hamilton bei Mercedes und Neuling Esteban Ocon bei Renault sind drei der 20 Fahrer, die für die Formel 1 2020 feststehen. Der SPORTBUZZER präsentiert alle Piloten der Motorsport-Königsklasse in ihren Teams. ©
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Auf der Strecke in Silverstone wurde der neue Wagen mit dem Namen Mercedes-AMG F1 W11 EQ Performance erstmals getestet. Dabei handelt es sich vorwiegend um Systemchecks. Die Debüt-Fahrt absolvierte Bottas, erst später ist Top-Star Hamilton an der Reihe. "Es ist ein unglaublicher Moment", sagte der amtierende Titelträger bei der Live-Übertragung seines Rennstalls. "Über Monate wurde daran gearbeitet, dieses Auto zu bauen, das wir heute in der Garage stehen sehen. Und jetzt sorgen Valtteri und ich dafür, dass es die ersten Gehversuche macht."

Optik des neuen Mercedes leicht verändert

Bei der neuen Lackierung des Mercedes ist Silber weiter die beherrschende Farbe, neben den gewohnt sparsamen türkisen Elementen sind aber auch rote Bestandteile etwa an der Airbox auffällig. Diese sind auf den neuen Groß-Sponsor Ineos zurückzuführen, der sich auch beim ehemaligen Team Sky im Radsport engagiert und mit Egan Bernal den amtierenden Tour-de-France-Sieger stellt sowie den Rekordversuch von Marathon-Läufer Eliud Kipchoge finanziert hat. Der Fünf-Jahres-Vertrag des Chemiekonzerns mit Mercedes festigte den Verbleib des Teams in der Motorsport-Königsklasse bis mindestens 2025.

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Seit 2014 krönte sich stets ein Mercedes-Pilot zum Formel-1-Weltmeister. Fünf Titel sicherte sich der britische Superstar Lewis Hamilton, nur unterbrochen vom Triumph von Nico Rosberg im Jahr 2017. Auch in der kommenden Saison gilt der englische Rennstall, der seit 2014 auch durchgängig den Konstrukteurs-Titel holte, mit Hamilton wieder als Top-Favorit. Der Brite, der auch 2008 schon die WM gewann und damit bei sechs Triumphen steht, greift nun den Rekord von Michael Schumacher an - und will mit Titel Nummer sieben zur deutschen Rennsport-Legende aufschließen.

Um in Top-Form zu kommen, hat Hamilton noch ein wenig Zeit. Der erste Grand Prix der Saison findet am 15. März in Melbourne statt. Die ersten offiziellen Testfahrten absolvieren die Rennställe aber bereits ab dem 19. Februar in Barcelona. „Die echte Arbeit beginnt nächste Woche“, sagte Bottas. Darauf richtet sich aktuell der Blick bei Mercedes, wie Team-Chef Wolff bei der Auto-Vorstellung verdeutlichte. Wahrscheinlich muss die Königsklasse im April dann aber eine Pause einlegen: Der Große Preis von China wurde aufgrund des Coronavirus vorsorglich abgesagt.

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