05. Dezember 2022 / 23:50 Uhr

Kramer und Mertesacker würdigen Bierhoff nach DFB-Aus: "Viel mehr gemacht als viele denken"

Kramer und Mertesacker würdigen Bierhoff nach DFB-Aus: "Viel mehr gemacht als viele denken"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christoph Kramer (l.) äußerte sich im ZDF zum Bierhoff-Aus – genau wie Per Mertesacker (r.).
Christoph Kramer (l.) äußerte sich im ZDF zum Bierhoff-Aus – genau wie Per Mertesacker (r.). © IMAGO / Sven Simon / Eibner / Sascha Walther / Martin Hoffmann (Montage)
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Nur wenige Tage nach dem WM-Aus haben sich Oliver Bierhoff und der DFB auf eine Vertragsauflösung geeinigt. Per Mertesacker und Christoph Kramer, die unter der Leitung Bierhoffs 2014 Weltmeister wurden, würdigten den nun ehemaligen Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie.

Die früheren Weltmeister Christoph Kramer und Per Mertesacker haben den Abschied von Oliver Bierhoff als DFB-Geschäftsführer Nationalmannschaften und Akademie mit Bedauern aufgenommen. "Es tut mir leid, aber das sind wahrscheinlich die Mechanismen nach drei Turnieren, mit denen wir nicht so zufrieden waren“, sagte Mertesacker als WM-Experte im ZDF. "Aber er hat viel mehr gemacht als viele wahrscheinlich denken.“

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Auch Kramer bezeichnete die Trennung, die der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am späten Montagabend verkündet hatte, als "schade“. Er hoffe, "dass er es selber entscheiden durfte, was für ihn das Richtige ist“. Er habe Bierhoff "persönlich unheimlich viel zu verdanken“, verriet der Profi von Borussia Mönchengladbach. "Ich finde, er ist ein ganz toller Mensch, der mich mit zum Nationalspieler gemacht hat, mich mit zum Weltmeister gemacht hat“.

Auch Mertesacker stellte heraus, wie wichtig Bierhoff zu seiner aktiven Zeit als Nationalspieler gewesen sei. "Er war einer, der immer versucht hat, alle Spieler zu integrieren, zu helfen, dabei zu sein“, berichtete der frühere Abwehrspieler. "Er hat viel vorangetrieben, auch mit der neuen Akademie. Ich finde es sehr traurig.“

Bierhoff verlässt als eine Konsequenz aus dem WM-Debakel nach 18 Jahren den DFB. Beide Parteien verständigten sich am Montag auf eine Auflösung des bis 2024 laufenden Vertrages.

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