20. September 2021 / 08:37 Uhr

Messi-Auswechslung sorgt für Diskussionen: PSG-Trainer Mauricio Pochettino rüffelt Superstar

Messi-Auswechslung sorgt für Diskussionen: PSG-Trainer Mauricio Pochettino rüffelt Superstar

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lionel Messi (links) kann offenbar die Entscheidung von PSG-Trainer Mauricio Pochettino nicht nachvollziehen.
Lionel Messi (links) kann offenbar die Entscheidung von PSG-Trainer Mauricio Pochettino nicht nachvollziehen. © IMAGO/NurPhoto
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Besonders eine Szene rückt nach dem Last-Minute-Sieg von Paris Saint-Germain gegen Olympique Lyon in den Fokus. Lionel Messi verweigert nach dessen Auswechslung den Handschlag mit PSG-Trainer Mauricio Pochettino. Der Coach reagiert nach dem Abpfiff deutlich auf die Aktion.

Mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel hat Paris Saint-Germain seine perfekte Bilanz in der neuen Saison der französischen Liga gewahrt. Das Star-Ensemble gewann am Sonntag durch einen späten Treffer daheim 2:1 (0:0) gegen Olympique Lyon mit dem deutschen Ex-Weltmeister Jérôme Boateng. Mauro Icardi machte erst in der dritten Minute der Nachspielzeit den Erfolg perfekt. Zuvor glich Neymar per Elfmeter aus (66.), nachdem die Gäste durch Lucas Paqueta (53.) in Führung gegangen waren.

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PSG-Trainer Mauricio Pochettino rechtfertigte nach der Partie die Auswechslung von Superstar Lionel Messi in der 75. Minute. Sein argentinischer Landsmann Messi schien mit dieser Entscheidung nicht unbedingt einverstanden, verweigerte sogar den Handschlag. Pochettino sagte nach der Partie dazu: "Ich habe ihn gefragt, wie es ihm geht. Er hat mir gesagt, dass es ihm gut geht, ohne Probleme." Pochettino verwies auf die Vielzahl guter Spieler, die zur Verfügung stünden. "Man muss Entscheidungen treffen und an das Beste für die Mannschaft und jeden Spieler denken. Manchmal sind die Entscheidungen positiv, manchmal nicht, aber dafür ist man Trainer", sagte er. Den Siegtorschützen Icardi wechselte er in der 81. Minute ein.

Messi trifft nur die Latte

Lyons einst in Leverkusen tätiger Trainer Peter Bosz hatte Boateng wie zuletzt schon in der Europa League gegen die Glasgow Rangers in der Anfangsformation aufgeboten. Im Abwehrzentrum bekam es der 33-Jährige damit immer wieder mit den PSG-Stars Messi, Kylian Mbappé und Neymar zu tun. Bei Messis Freistoß an die Latte (37.) war auch der langjährige Münchner allerdings nur machtloser Zuschauer. Für Lyon hatte Ex-Bundesligaprofi Xherdan Shaqiri eine große Chance zur Führung (19.).

Besser machte es der Brasilianer Paqueta, der Italiens Europameister Gianluigi Donnarumma per Direktschuss ins kurze Eck überwand. Neymar egalisierte per Foulelfmeter, unmittelbar davor war Schluss für Boateng, der auch zuletzt schon eine gute Stunde gespielt hatte. Die Schlussoffensive bescherte PSG noch den sechsten Sieg, als Icardi per Kopf zur Stelle war. Bosz war mit der Elfmeter-Entscheidung nicht einverstanden. "Es ist nicht Malo, der Neymar foult. Neymar drückt ihn mit der Hand und foult ihn. Ich verstehe, wenn der Schiedsrichter das nicht sieht, aber dafür gibt es den VAR", sagte Lyons Trainer.