27. November 2020 / 21:13 Uhr

Messi und Co. willigen ein: FC Barcelona einigt sich mit Spielern auf 122 Millionen Euro Gehaltsverzicht

Messi und Co. willigen ein: FC Barcelona einigt sich mit Spielern auf 122 Millionen Euro Gehaltsverzicht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Barcelona hat mit seinen Spielern Messi und Co. einen Gehaltsverzicht ausgehandelt.
Der FC Barcelona hat mit seinen Spielern Messi und Co. einen Gehaltsverzicht ausgehandelt. © 2018 Getty Images / Montage
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Durchatmen beim FC Barcelona: Nach monatelangen Verhandlungen haben sich Verein und Spieler grundsätzlich auf einen Gehaltsverzicht einigen können. Barca befindet sich finanziell in einer prekären Situation, muss dringend sparen. Ohne die Einigung hätte den Katalanen im Januar Zahlungsunfähigkeit gedroht.

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Beim kriselnden FC Barcelona haben die Vertreter des Clubs und der Fußballprofis eine Grundsatzvereinbarung über einen Gehaltsverzicht im Gesamtumfang von 122 Millionen Euro wegen der Corona-Krise erzielt. Das teilte der Verein am Freitagabend mit. Zusätzlich sollen variable Zahlungen in Höhe von 50 Millionen Euro auf einen Zeitraum von drei Jahren verteilt werden. Es handele sich um eine Grundsatzvereinbarung, der die Spieler um Lionel Messi und die anderen Betroffenen noch zustimmen müssten.

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Die Einsparungen waren dringend notwendig, ansonsten hätte dem Club im Januar der Konkurs gedroht, wie spanische Medien berichteten. Ursprünglich wollte Barca sogar eine Gehaltsanpassung in Höhe von 191 Millionen Euro erzielen. Zuletzt waren die Verhandlungen zwischen dem Club und den Spielern noch ergebnislos verlaufen.

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Den Katalanen fehlen durch die Corona-Pandemie rund 300 Millionen Euro. Laut der Sportzeitung Marca seien die Schulden von Juni 2019 bis Juni 2020 von 217 auf 488 Millionen Euro angestiegen. Zuletzt hatten Ex-Weltmeister Gerard Piqué (bis 2024), der deutsche Torhüter Marc-Andre Ter Stegen (2025), Clement Lenglet und Frenkie de Jong (jeweils 2026) ihre Verträge langfristig verlängert. Dabei waren auch ihre Gehälter angepasst worden.