23. Mai 2016 / 13:22 Uhr

Mesut grüßt aus Mekka: Özil begeistert Millionen mit Pilgerreise

Mesut grüßt aus Mekka: Özil begeistert Millionen mit Pilgerreise

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mesut Özil vor der Kaaba in Mekka.
Mesut Özil vor der Kaaba in Mekka. © twitter.com/MesutOzil1088
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Kurz vor dem Start ins EM-Trainingslager in Ascona hat Mittelfeldstar Mesut Özil eine Reise nach Mekka unternommen. Der 27-Jährige postete ein Foto aus der Heiligen Moschee.

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Morgen trifft sich die Nationalmannschaft im schweizerischen Ascona – dort will Bundestrainer Jogi Löw im Trainingslager die Weichen in Richtung Europameisterschaft stellen. Die Zeit zwischen dem Erringen der englischen Vizemeisterschaft mit dem FC Arsenal und dem Start der Mission EM-Titel hat Mittelfeldstar Mesut Özil offenbar für eine ganz persönliche Pilgerreise zur Einkehr genutzt: Der 27-Jährige postete bei Facebook und Twitter ein Foto, das ihn im weißen Gewand vor der Kaaba im Innenhof der Heiligen Moschee in Mekka zeigt. Die Kaaba ist das Ziel der Wallfahrt Hadsch, die jeder Moslem – sofern er dazu in der Lage ist – einmal im Leben unternehmen soll.

Für den gläubigen Özil war der Besuch des religiösen Zentrums der Muslime offenbar eine Herzensangelegenheit. Das Foto beschrieb kurz und bündig mit den Worten "#‎Mecca‬ ‪#‎HolyCity‬ ‪#‎SaudiArabia‬ ‪#‎Islam‬ ‪#‎Pray‬". Dabei zeigt sich der Nationalspieler verglichen mit anderen Bildern von ihm in den sozialen Netzwerken zwar gewohnt freundlich – aber auch mit ernsten Blick und feierlicher Miene. Innerhalb weniger Stunden klickten allein bei Facebook über 1,5 Millionen Menschen den "Gefällt mir"-Button, dazu kamen rund 35.000 überwiegend wohlmeinende Kommentare.

Übrigens: In diesem Jahr fällt die Fastenzeit Ramadan (6. Juni bis  5. Juli) beinahe genau in die Zeit der Europameisterschaft (10. Juni bis 10. Juli). Auch bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Brasilien hatten sich Fastenmonat und Fußballturnier überschnitten. Özil hatte damals öffentlich gebeichtet, nicht zu fasten. Gewohnt lakonisch kommentierte der spätere Weltmeister mit Blick auf die enormen körperlichen Anforderungen der Wettkämpfe: ["Ich kann da leider nicht mitmachen, weil ich arbeite."

](http://hannover.sportbuzzer.de/wm/magazin/artikel/entscheidet-der-ramadan-die-wm/20028)

**Hier Mesut Özils Original-Tweet:

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