17. Januar 2021 / 22:08 Uhr

Mesut Özil bestätigt in türkischem TV: Wechsel zu Fenerbahce Istanbul ist fix

Mesut Özil bestätigt in türkischem TV: Wechsel zu Fenerbahce Istanbul ist fix

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Mesut Özil hat seinen Wechsel zu Fenerbahce bestätigt.
Mesut Özil hat seinen Wechsel zu Fenerbahce bestätigt. © imago images/PRiME Media Images
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Der Wechsel von Mesut Özil zu Fenerbahce Istanbul ist nach Aussagen des Ex-Nationalspielers beim türkischen Sender "NTV" fix. Vom Verein gibt es noch keine Bestätigung. Gab Özil mit einem Tweet einen Hinweis auf seine künftige Trikotnummer?

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Laut Mesut Özil ist sein Wechsel zu Fenerbahce Istanbul bereits perfekt. Der Weltmeister von 2014 bestätigte den Transfer beim türkischen Sender NTV. "Ich bin sehr glücklich, nach Fenerbahce zu kommen. Gott sei Dank hat der Transfer stattgefunden. Ich bin sehr glücklich und aufgeregt", sagte Özil in einem Telefon-Interview. Er werde das Trikot "mit Stolz tragen und alles für das Team geben". Das Portal The Athletic hatte am Samstag berichtet, dass der 32 Jahre alte Ex-Nationalspieler und der Londoner Klub FC Arsenal sich prinzipiell auf eine vorzeitige Auflösung des Vertrags geeinigt haben.

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Vom Verein gab es noch keine offizielle Bestätigung eines Özil-Transfers. "Die Verhandlungen über den Transfers des Fußballprofis Mesut Özil haben begonnen", hieß es allerdings in einer Meldung an die Aktionäre des börsennotierten Klubs, der in der Süper Lig zurzeit den zweiten Platz belegt. Klub und Spieler sollen sich laut Medienberichten allerdings bereits längst einig sein. Am Sonntagabend landete Özil in Istanbul. "Unser Klub bringt Mesut Özil nach Istanbul um den Transfer-Prozess fortzusetzen", schrieb Fenerbahce auf Twitter

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Hinweise auf Özil-Trikotnummer?

Auch Hinweise zu seiner möglichen Rückennummer beim Istanbul-Klub teilte der Mittelfeldmann über die sozialen Medien. So postete Özil am Sonntag über Twitter die Zahl 67 und versah diese mit einem Herzen. Die 67 steht in der Türkei für die Region Zonguldak, dem Herkunftsort seiner Großeltern. Ob er diese Zahl künftig auf dem Rücken trägt, bleibt jedoch offen.

Für Özil ist es die erste Station in der Türkei, dem Land, aus dem seine Eltern stammen. Der in Gelsenkirchen geborene Mittelfeldspieler hatte seine Profi-Laufbahn bei Schalke 04 begonnen, wo er bis 2008 aktiv war. Es folgte ein Wechsel zu Werder Bremen, zweieinhalb Jahre später schloss er sich Real Madrid an, wo er zum Superstar heranreifte und insgesamt 159 Mal aktiv war. Im September 2013 wurde er für 47 Millionen Euro zum FC Arsenal transferiert. Für die Gunners spielte er in den zurückliegenden siebeneinhalb Jahren insgesamt 254 Mal, wurde jedoch bald nach der Unterzeichnung eines neuen hochdotierten Vertrages im Jahr 2018 aussortiert. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte Özil vor seinem geräuschvollen Rücktritt nach der WM 2018 92 Spiele, in denen er 23 Tore schoss. 2014 wurde er mit dem DFB-Team Weltmeister.