15. Februar 2019 / 14:05 Uhr

Ex-Nationalspieler kritisiert Mesut Özil beim FC Arsenal: „Langsam wird es peinlich“

Ex-Nationalspieler kritisiert Mesut Özil beim FC Arsenal: „Langsam wird es peinlich“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Mesut Özil kommt beim FC Arsenal aktuell nicht zum Zug. TV-Experte und Ex-Arsenal-Spieler Martin Keown findet klare Worte.
Mesut Özil kommt beim FC Arsenal aktuell nicht zum Zug. TV-Experte und Ex-Arsenal-Spieler Martin Keown findet klare Worte. © imago/PRiME Media Images
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Schon wieder nicht im Kader: Mesut Özil spielt in dieser Saison keine Rolle beim FC Arsenal. Der zurückgetretene ehemalige deutsche Nationalspieler musste auch in der Europa League gegen BATE Borisov zuschauen. Ein ehemaliger Arsenal-Spieler findet klare Worte über Özil.

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Was ist nur mit Mesut Özil los? In der aktuellen Saison wirkt der ehemalige deutsche Nationalspieler wie abgetaucht. Immer wieder fehlt der 30 Jahre alte Deutsche seinem Premier-League-Klub FC Arsenal verletzt. Und selbst wenn Özil fit ist, schafft er es immer öfter nicht in den Kader von Arsenal-Trainer Unai Emery. Auch aktuell nicht. Woran es diesmal liegt? Offiziell führen die Londoner keine Erklärung über das Fehlen von Özil bei der peinlichen 0:1-Pleite der Gunners in der Europa League gegen BATE Borisov an. Trainer Emery sagte nur knapp: „Wir sind nur mit Spielern angereist, die spielen können. Sokratis hat gerade erst das Training aufgenommen – bei Özil ist es das Gleiche.“ Nun hat mit Martin Keown, TV-Experte und von 1993 bis 2004 Arsenal-Profi, klare Worte zum Fall Özil gefunden.

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Keown über Özil: „Langsam wird es peinlich. Ist er krank, ist er verletzt?“

Keown deutlich gegenüber dem englischen Sender BT Sport: „Langsam wird es peinlich. Ist er krank, ist er verletzt? Eines der wichtigsten Dinge als Spieler ist es, verfügbar und zuverlässig zu sein“, so der 52-Jährige über Özil, der vier der letzten fünf Pflichtspiele in der Europa League verpasste. Der deutsche Star hat seit Ende Dezember erst ein Liga-Spiel für Arsenal bestritten, stand auch wegen Rücken- und Knieproblemen nur in 14 von 26 möglichen Liga-Partien auf dem Platz. In einer chaotischen Halbserie war zunächst von einem Zerwürfnis mit Trainer Emery, später von Fitnessproblemen und gar einem möglichen Vereinswechsel in der Winterpause die Rede.

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Für Keown ist das Fehlen von Özil unverständlich: „Gefühlt 100 Spiele zu verpassen ist zumindest bemerkenswert. Ich würde auch sagen, dass es fragwürdig ist, aber nur der Spieler wird wirklich wissen, was los ist“, so der ehemalige englische Nationalspieler im TV.

Keown ist nicht der erste Ex-Spieler, der Özil hart kritisiert

Keown ist nicht der erste Ex-Star, der Özil hart angeht. Zuletzt war es Emmanuel Petit, Welt- (1998) und Europameister (2000) mit Frankreich. „Ich bin eigentlich ein großer Fan von ihm, aber seit zwei Jahren ist er nur noch ein Geist“, wird der 48-Jährige von paddypower.com zitiert. „Wo ist der Özil, der einer der besten Spieler war und so viele Vorlagen gegeben und Tore erzielt hat? Ich glaube, er hat auf dem Platz einfach die Lust verloren. Sie ist nicht mehr da.“

Özil hatte seinen Vertrag erst zu Beginn des Jahres bis 2021 verlängert und kassiert dem Vernehmen nach ein wöchentliches Salär von rund 400.000 Euro. Während der Winter-Transferperiode wurde zuletzt verstärkt über einen Transfer Özils spekuliert.

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