24. Oktober 2018 / 21:37 Uhr

Kommentar: Peinliches „Q&A“ - Mesut Özil verpasst die nächste Chance

Kommentar: Peinliches „Q&A“ - Mesut Özil verpasst die nächste Chance

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das war nichts, Mesut Özil: Bei einer Fragerunde auf Twitter vermied der Ex-DFB-Star, auf kritische Fragen zu antworten.
Das war nichts, Mesut Özil: Bei einer Fragerunde auf Twitter vermied der Ex-DFB-Star, auf kritische Fragen zu antworten. © imago
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Jetzt schreibt Mesut Özil: Aber nicht über die wirklich wichtigen Dinge im Leben. Statt sich über seinen DFB-Rücktritt zu äußern, verrät Özil lieber, was sein Lieblingsessen ist. Eine verpasste Chance, meint SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp.

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Knapp 24 Millionen Menschen konnten am Mittwochabend endlich spannende Dinge über Mesut Özil erfahren. Über seinen Twitter-Kanal hatte der Arsenal-Star zu einem „Q&A“, einem Frage-Antwort-Hin-und-Her, geladen. Özil verriet seinen Followern, welche Superkräfte er gerne hätte (unsichtbar werden), dass er das neue Album von Tarkan mag – und dass er gerne „Pommes mit Soße“ isst. So weit, so (un)spektakulär.

Das sagte Mesut Özil über das DFB-Team

Mesut Özil beantwortet die wichtigsten Fragen nicht

Was seine Anhänger indes nicht erfuhren, waren Antworten auf so langweilige Fragen wie: „Warum nimmst Du nicht das Telefon ab, wenn der Bundestrainer anruft?“„Warum hast Du dem DFB-Präsidenten Rassismus vorgeworfen?“ Oder: „Würdest Du das Foto mit Erdogan noch mal machen?“ Aber wen interessiert das schon?

Der Ablauf der Özil-Erdogan-Affäre in Zitaten

Mesut Özil ist nach langem hin und her um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Doch wie hat sich die ganze Affäre eigentlich nochmal zugetragen? Der SPORTBUZZER rekonstruiert mit den wichtigsten Zitaten! Zur Galerie
Mesut Özil ist nach langem hin und her um sein Foto mit dem türkischen Präsidenten Erdogan aus der Nationalmannschaft zurückgetreten. Doch wie hat sich die ganze Affäre eigentlich nochmal zugetragen? Der SPORTBUZZER rekonstruiert mit den wichtigsten Zitaten! ©
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Joachim Löw stellte keine Frage. Aber selbst wenn er es getan hätte, hätten Özils PR-Agenten – oder wer auch immer diese peinliche Nummer betreute – diese wohl kaum ausgewählt. Vielleicht sollte Özil tatsächlich für immer schweigen und einfach das tun, was er unbestritten am besten kann: Fußball spielen. Heute tritt er mit dem FC Arsenal bei Sporting Lissabon an und will nach seiner Gala gegen Leicester wieder zaubern. Neben dem Platz hat er gestern (leider) die nächste Chance verpasst.

Hier abstimmen: Sollte Mesut Özil sein Comeback im DFB-Team geben?

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