27. August 2018 / 09:33 Uhr

Meuselwitz fremdelt in der Fremde und verliert in Neugersdorf

Meuselwitz fremdelt in der Fremde und verliert in Neugersdorf

Jörg Wolf
Leipziger Volkszeitung
Der Meuselwitzer Romario Hajrulla (r. im Test gegen RB Leipzig) schoss das einzige Tor für den ZFC.
Der Meuselwitzer Romario Hajrulla (r. im Test gegen RB Leipzig) schoss das einzige Tor für den ZFC. © Mario Jahn
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Fußball-Regionalligist verliert trotz ansprechender Leistung 1:2 beim FC Oberlausitz. Joker Hajrulla trifft .

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Neugersdorf. Nein, es hat auch im dritten Auswärtsspiel des ZFC Meuselwitz in dieser Saison nicht mit Zählbarem geklappt. Mit 1:2 verloren die Kicker von Heiko Weber am Sonnabend ihre Partie im 220 Kilometer entfernten Neugersdorf beim dortigen FC Oberlausitz.

Dabei begann die Partie für die Meuselwitzer eigentlich sehr gut. In der Anfangsphase erspielten sich die Schützlinge von Heiko Weber ein optisches Übergewicht. So passte in der siebten Minute Fabian Raithel gut auf den lauernden Andy Trübenbach, der aber das Leder knapp verfehlte. In der elften Minute setzte Trübenbach Rintaro Yajima ein, der allerdings knapp im Abseits stand.

Wie aus dem Nichts fiel dann nur zwei Minuten später die Führung für die Hausherren: Der junge Mohamed Djahdou kam am Strafraum an den Ball und traf von dort in der 13. Minute ins lange Eck. Gut sah da allerdings die ZFC-Abwehr nicht aus.

Hajrulla kommt noch in Halbzeit eins

Die Gäste ließen sich von diesem Rückstand nur wenig beeindrucken und machten weiter ordentlich Druck. Nur gegen den zunehmend auf Konter lauernden FCO wollte die Kugel einfach wieder mal nicht ins Tor. Henrik Ernst hatte beispielsweise so eine gute Gelegenheit, veredelte sie aber nicht. Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Rasmus Jessen blieb es bei der knappen Führung für Neugersdorf. Zwischenzeitlich hatte ZFC-Trainer Weber in der 37. Minute für Michael Rudolph Romario Hajrulla eingewechselt, um die Offensive zu stärken.

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Der zweite Durchgang begann für die Ostthüringer mit einer kalten Dusche. Und zwar in der 53. Minute wieder durch das FCO-Eigengewächs Mohamed Djahdou. Nachdem ein FCOler Henrik Ernst in der Defensive überlaufen konnte und zu Ddjahdou passte, überwand der den sonst wieder mit guten Paraden aufwartenden Tom Pachulski zum 2:0 für Neugersdorf. Trotzdem suchten die Meuselwitzer weiter ihre Möglichkeiten und wurden nur drei Minuten später mit dem Anschlusstreffer belohnt: Alexander Dartsch setzte sich in der 56. Minute an der Torauslinie durch und flankte auf Hajrulla, der aus kurzer Distanz einnetzte. Jetzt entwickelte sich nochmals eine sehr schwungvolle Partie, in der sich beide Teams nichts schenkten. Chancen gab es jeweils im Wechsel.

Weber nur mit ersten zehn Minuten zufrieden

Aber es wollte auf beiden Seiten nichts Zählbares mehr herausspringen. Und auch den Fakt, dass dem ZFC in der vierminütigen Nachspielzeit der größte Hochkaräter der Partie gehörte, ist ohne Wert: In der 93. Minute fand Trübenbach mit seiner Flanke Hajrulla, doch Konecny war zur Stelle. Es blieb beim 1:2 gegen die Meuselwitzer.

„Wir haben in den ersten zehn Minuten gut gespielt. Dann bekommen wir durch eine Dummheit das 0:1. Dadurch haben wir uns den Schneid abkaufen lassen. Nach dem 0:2 machten wir postwendend das 1:2. Mit unserer Leistung hätten wir vielleicht ein 2:2 verdient, aber nicht zu gewinnen“, konstatierte Heiko Weber nach dem Spiel.

Karsten Hutwelker (Neugersdorf): „Die jungen Wilden haben ihren Job sehr gut gemacht. Die erste Halbzeit hat mir gut gefallen, am Ende ist sehr viel Druck aufgekommen, denn das 2:1 kam für uns zu schnell. Am Ende hing der Sieg am seidenen Faden. Trotzdem haben wir ihn uns wegen unserer kämpferischen Einstellung verdient.“

ZFC Meuselwitz: Pachulski; Ernst, Bürger (46. Dartsch), Trübenbach, Yajima, Watahiki (72. Weinert), Raithel, Albert, Le Beau, Stenzel, Rudolph (37. Hajrulla).

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