24. Juni 2020 / 13:26 Uhr

MHP Riesen Ludwigsburg stehen im Endspiel um deutsche Meisterschaft

MHP Riesen Ludwigsburg stehen im Endspiel um deutsche Meisterschaft

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auch Ulms Gavin Schilling (l.) konnte Ludwigsburgs Kraftpaket Marcos Knight im zweiten Halbfinale nicht stoppen.
Auch Ulms Gavin Schilling (l.) konnte Ludwigsburgs Kraftpaket Marcos Knight im zweiten Halbfinale nicht stoppen. © imago-images
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Die MHP Riesen Ludwigsburg sind das erste Team, das sich beim Final-Turnier der Basketball-Bundesliga den Einzug ins Endspiel gesichert hat. Teamgeist und ein überragender Marco Knight waren ausschlaggebend für den Sieg gegen ratiopharm Ulm.

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Die MHP Riesen Ludwigsburg wollen sich auch durch ein mögliches Duell mit dem bislang überragenden Alba Berlin in den Endspielen um die deutsche Basketball-Meisterschaft nicht schrecken lassen. „Es sind zwei Spiele, es ist ein Finale – da ist alles möglich“, sagte Vorstandsmitglied Markus Buchmann nach dem ersten Einzug der Ludwigsburger in den Playoff-Showdown der Bundesliga überhaupt. „Dass Alba die stärkeren Einzelspieler hat, darüber braucht man nicht diskutieren. Aber es ist ein Mannschaftssport und unsere Mannschaft hat im Turnierverlauf gezeigt, wozu sie fähig ist. Wir freuen uns auf dieses Festival.“

Das Überraschungsteam von Trainer John Patrick setzte sich am Dienstagabend beim Meisterturnier in München im Halbfinal-Rückspiel mit 94:85 (42:46) gegen ratiopharm Ulm durch. Damit haben die Ludwigsburger die Chance auf ihren Premieren-Titelgewinn. „Es war ein Teamerfolg. Jeder hat stark gespielt, ich bin auf stolz auf alle“, sagte der erneut überragende Marcos Knight bei Magentasport. Der 30 Jahre alte US-Profi war mit 26 Punkten, 13 Rebounds und drei Assists wieder einmal überragender Spieler seines Teams.

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Die Riesen lagen zeitweise schon mit 13 Punkte zurück, kämpften sich aber mit ihrer starken Defensive zurück und konnten auch den verletzungsbedingten Ausfall von Center Jonas Wohlfarth-Bottermann verkraften. Mit nur zwei Punkten Vorsprung ging Ludwigsburg ins letzte Viertel. Doch Ulm schwächelte, verlor den Anschluss und verzweifelte. An der Freiwurflinie brachte Ludwigsburg den Sieg nach Hause. Für Ulm reichten auch 19 Zähler von Archie Goodwin nicht für den ersten Finaleinzug seit 2016. „Wir hatten eine Ludwigsburger Mannschaft an einem Punkt, wo wir uns gut gefühlt haben. Dann haben wir den Fuß vom Gas genommen“, sagte Aufbauspieler Per Günther. „Ludwigsburg hat verdient gewonnen.“

Von dpa