20. August 2019 / 14:33 Uhr

Nach Transfer-Zoff: Bayern-Zugang Michael Cuisance reagiert auf Attacken von Eberl und Rose

Nach Transfer-Zoff: Bayern-Zugang Michael Cuisance reagiert auf Attacken von Eberl und Rose

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Max Eberl und Marco Rose haben Kritik an Michael Cuisance geübt - nun reagierte der Bayern-Neuzugang. 
Max Eberl und Marco Rose haben Kritik an Michael Cuisance geübt - nun reagierte der Bayern-Neuzugang.  © Getty Images
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Der Abgang von Michael Ciusance bei Borussia Mönchengladbach war mit reichlich Nebengeräuschen verbunden. Bei seiner Vorstellung beim FC Bayern zeigt der Franzose jedoch keinerlei Groll.

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Michael Cuisance hat gelassen auf die Kritik seines ehemaligen Arbeitgebers Borussia Mönchengladbach reagiert. "Das ärgert mich überhaupt nicht. Ich habe dort mein erstes Bundesliga-Spiel bestritten und bin dem verein dankbar. Nun konzentriere ich mich auf Bayern München", sagte der Mittelfeldspieler am Dienstag im Rahmen seiner Vorstellung beim deutschen Rekordmeister. Auch Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic lächelte die Attacken von Gladbach-Manager Max Eberl und Borussen-Trainer Marco Rose in Richtung des Zugangs weg.

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Im Scherz sagte er: "So einen Spieler zu verlieren, tut weh." Dann führte er mit ernster Miene hinzu: "Ich kann dazu nichts sagen. Max Eberl hat sich in den Verhandlungen sehr gut verhalten. Alles andere möchte ich nicht kommentieren." Cuisance hatte am vergangenen Wochenende einen Fünfjahresvertrag in München unterschrieben. Die Abklöse für den Franzosen liegt dem Vernehmen nach bei rund zehn Millionen Euro.

Cuisance soll Startelf-Garantie gefordert haben

Eine stattliche Summe für einen Profi, der in seinem ersten Jahr in Gladbach zwar zum "Spieler der Saison" gekürt worden war, in der vergangenen Spielzeit aber oftmals zwischen Bank, Tribüne oder gar der zweiten Borussen-Mannschaft pendelte. Dennoch hatte Cuisance bei den Rheinländern nach einer Saison mit nur 400 Minuten Spielzeit zuletzt Startelf-Ansprüche angemeldet und offenbar eine regelrechte Startelf-Garantie gefordert.

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Franck Ribéry (links) spielt aktuell für den FC Bayern, Willy Sagnol (Mitte) ist bereits seit 2009 nicht mehr aktiv und Lucas Hernández greift ab Sommer 2019 an. ©
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Eberl reagierte darauf ungehalten: "Es ist überraschend für mich, dass die Unzufriedenheit so groß ist bei einem 19-Jährigen, dass er eine Stammplatz-Garantie fordert, die kein Spieler bei uns hat." Am Samstag hatten die Borussen-Bosse dann noch einmal in Richtung Cuisance nachgelegt. "Er ist ein talentierter Spieler, der aber noch viel lernen muss. Ich hatte zuletzt den Eindruck, Gladbach ist ihm zu klein geworden", sagte der neue Trainer Rose: "Ich denke, dass er einige Verhaltensweisen, die er bei uns an den Tag gelegt hat, sicher nicht bei seinem neuen Arbeitgeber an den Tag legen wird." Der Coach weiter: "So ein Verhalten geht bei uns hier einfach auch nicht."

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